Grundkompetenzen AHS: Unterschied zwischen den Versionen

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(→‎Exponentialfunktion [$f(x)=a\cdot b^x$ bzw. $f(x)=a\cdot e^{\lambda \cdot x}$ mit a,b$\in ℝ^+$ ,λ $\in $ ℝ)
(→‎Polynomfunktion $f(x)=\sum_{i=0}^{n} a_i \cdot x^i$ mit $n \in ℕ$)
 
(106 dazwischenliegende Versionen von 5 Benutzern werden nicht angezeigt)
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Die folgenden Tabellen listen alle Grundkompetenzen für die AHS auf.
 
Die folgenden Tabellen listen alle Grundkompetenzen für die AHS auf.
  
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Die Grundkompetenzen sind in insgesamt 4 Inhaltsbereiche gegliedert:
+
Die Grundkompetenzen sind in insgesamt $4$ Inhaltsbereiche gegliedert:
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||AG 1.1
 
||AG 1.1
−
||Wissen über die Zahlenmengen ℕ, ℤ, ℚ, ℝ, ℂ verständig einsetzen können
+
||Wissen über die Zahlenmengen $ℕ, ℤ, ℚ, ℝ, ℂ$ verständig einsetzen können
−
||[[Theorie Zahlenmengen (1.1.)| Theorie]]
+
||[[Zahlenmengen | Theorie]]
−
||[[Theorie Zahlenmengen (1.1.)#Beispiele | Beispiele]]
+
||[[Zahlenmengen #Beispiele | Beispiele]]
 
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||AG 1.2
 
||AG 1.2
−
||Wissen über algebraische Begriffe angemessen einsetzen können: Variable, Terme, Formeln, (Un-)Gleichungen, Gleichungssysteme, Äquivalenz, Umformungen, Lösbarkeit  
+
||Wissen über algebraische Begriffe angemessen einsetzen können: Variable, Terme, Formeln, (Un-)Gleichungen, Gleichungssysteme, Äquivalenz, Umformungen, Lösbarkeit
−
||[[Potenzen (2.2.)| Theorie]]
+
||[[Algebraische Begriffe | Theorie]]
−
||[[Potenzen (2.2.)#Beispiele  | Beispiele]]
+
||[[Quiz #Algebraische Grundbegriffe (AG 1.2) | Beispiele]]
 
|}
 
|}
−
<small>Anmerkungen:
+
<small>Anmerkungen: Bei den Zahlenmengen soll man die Mengenbezeichnungen und die Teilmengenbeziehungen kennen, Elemente angeben sowie zuordnen können und die reellen Zahlen als Grundlage kontinuierlicher Modelle kennen. Zum Wissen über die reellen Zahlen gehört auch, dass es Zahlenbereiche gibt, die über $ℝ$ hinausgehen. Die algebraischen Begriffe soll man anhand von einfachen Beispielen beschreiben/erklären und verständig verwenden können.</small><br />
−
 
+
−
Bei den Zahlenmengen soll man die Mengenbezeichnungen und die Teilmengen
+
−
beziehungen kennen, Elemente angeben sowie zuordnen können und die reellen Zahlen als Grundlage kontinuierlicher Modelle kennen. Zum Wissen
+
−
über die reellen Zahlen gehört auch, dass es Zahlenbereiche gibt, die über
+
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ℝ hinausgehen.
+
  
−
Die algebraischen Begriffe soll man anhand von einfachen Beispielen beschreiben/erklären und verständig verwenden können.</small>
 
  
 
===(Un-)Gleichungen und Gleichungssysteme===
 
===(Un-)Gleichungen und Gleichungssysteme===
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|-
 
|-
 
||AG 2.1
 
||AG 2.1
−
|| einfache Terme und Formeln aufstellen, umformen und im Kontext deuten können
+
||einfache Terme und Formeln aufstellen, umformen und im Kontext deuten können
−
||[[Formeln| Theorie]]
+
||[[Terme und Formeln| Theorie]]
 
||[[Formeln #Beispiele | Beispiele]]
 
||[[Formeln #Beispiele | Beispiele]]
 
|-
 
|-
 
||AG 2.2
 
||AG 2.2
−
|| lineare Gleichungen aufstellen, interpretieren, umformen/lösen und die Lösung im Kontext deuten können
+
||lineare Gleichungen aufstellen, interpretieren, umformen/lösen und die Lösung im Kontext deuten können
−
||[[Theorie lineare Gleichungen mit einer Variable (2.4.) | Theorie]]
+
||[[lineare Gleichungen mit einer Variablen | Theorie]]
−
||[[Theorie lineare Gleichungen mit einer Variable (2.4.) #Beispiele | Beispiele]]
+
||[[lineare Gleichungen mit einer Variablen #Beispiele | Beispiele]]
 
|-
 
|-
 
||AG 2.3
 
||AG 2.3
−
|| quadratische Gleichungen in einer Variablen umformen/lösen, über Lösungsfälle Bescheid wissen, Lösungen und Lösungsfälle (auch geometrisch) deuten können
+
||quadratische Gleichungen in einer Variablen umformen/lösen, über Lösungsfälle Bescheid wissen, Lösungen und Lösungsfälle (auch geometrisch) deuten können
 
||[[Quadratische Gleichungen | Theorie]]
 
||[[Quadratische Gleichungen | Theorie]]
−
||[[Quadratische Gleichungen #Beispiele | Beispiele]]
+
||[[Quadratische Gleichungen #Interaktives Quiz| Beispiele]]
 
|-
 
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||AG 2.4
 
||AG 2.4
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||AG 2.5
 
||AG 2.5
 
||lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen aufstellen, interpretieren, umformen/lösen, über Lösungsfälle Bescheid wissen, Lösungen und Lösungsfälle (auch geometrisch) deuten können
 
||lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen aufstellen, interpretieren, umformen/lösen, über Lösungsfälle Bescheid wissen, Lösungen und Lösungsfälle (auch geometrisch) deuten können
−
||[[Gleichungssysteme (2.7.) | Theorie]]
+
||[[Gleichungssysteme | Theorie]]
−
||[[Gleichungssysteme (2.7.) #Matura-Aufgaben| Beispiele]]
+
||[[Gleichungssysteme #Interaktives Quiz| Beispiele]]
 
|}
 
|}
−
<small>Anmerkungen:
+
<small>Anmerkungen: Einfache Terme können auch Potenzen, Wurzeln, Logarithmen, Sinus etc. beinhalten. Mit dem Einsatz elektronischer Hilfsmittel können auch komplexere Umformungen von Termen, Formeln und Gleichungen, Ungleichungen und Gleichungssystemen durchgeführt werden.</small><br />
−
 
+
−
Einfache Terme können auch Potenzen, Wurzeln, Logarithmen, Sinus
+
−
etc. beinhalten.
+
−
 
+
−
Mit dem Einsatz elektronischer Hilfsmittel können auch komplexere Umformungen von Termen, Formeln und Gleichungen, Ungleichungen und Gleichungssystemen durchgeführt werden.</small>
+
  
 
===Vektoren===
 
===Vektoren===
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||Vektoren als Zahlentupel verständig einsetzen und im Kontext deuten können
 
||Vektoren als Zahlentupel verständig einsetzen und im Kontext deuten können
 
||[[Vektorrechnung | Theorie]]
 
||[[Vektorrechnung | Theorie]]
−
||[[Vektorrechnung #Matura-Aufgaben | Beispiele]]
+
||[[Vektorrechnung #Beispiele | Beispiele]]
 
|-
 
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||AG 3.2
 
||AG 3.2
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||AG 3.3
 
||AG 3.3
−
||Definition der Rechenoperationen mit Vektoren (Addition, Multiplikatio
+
||Definition der Rechenoperationen mit Vektoren (Addition, Multiplikation mit einem Skalar, Skalarmultiplikation) kennen, Rechenoperationen verständig einsetzen und (auch geometrisch) deuten können
−
n mit einem Skalar, Skalarmultiplikation) kennen, Rechenoperationen verständig einsetzen und (auch geometrisch) deuten können
+
 
||[[Vektorrechnung | Theorie]]
 
||[[Vektorrechnung | Theorie]]
 
||[[Vektorrechnung #Beispiele | Beispiele]]
 
||[[Vektorrechnung #Beispiele | Beispiele]]
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||AG 3.4
 
||AG 3.4
 
||Geraden durch (Parameter-)Gleichungen in $ℝ^2$ und $ℝ^3$ angeben können; Geradengleichungen interpretieren können; Lagebeziehungen (zwischen Geraden und zwischen Punkt und Gerade) analysieren, Schnittpunkte ermitteln können
 
||Geraden durch (Parameter-)Gleichungen in $ℝ^2$ und $ℝ^3$ angeben können; Geradengleichungen interpretieren können; Lagebeziehungen (zwischen Geraden und zwischen Punkt und Gerade) analysieren, Schnittpunkte ermitteln können
−
||[[Geraden| Theorie]]
+
||[[Vektorrechnung | Theorie]]
−
||[[Geraden #Beispiele| Beispiele]]
+
||[[Vektorrechnung #Beispiele| Beispiele]]
 
|-
 
|-
 
||AG 3.5
 
||AG 3.5
−
||Normalvektoren in ℝ² aufstellen, verständig einsetzen und interpretieren
+
||Normalvektoren in $ℝ^2$ aufstellen, verständig einsetzen und interpretieren können
−
können
+
 
||[[Vektorrechnung | Theorie]]
 
||[[Vektorrechnung | Theorie]]
−
||[[Vektorrechnung #Beispiele| Beispiele]]
+
||[[Vektorrechnung #Beispiele | Beispiele]]
 
|}
 
|}
−
<small>Anmerkungen:
+
<small>Anmerkungen: Vektoren sind als Zahlentupel, also als algebraische Objekte, zu verstehen und in entsprechenden Kontexten ver-ständig einzusetzen. Punkte und Pfeile in der Ebene und im Raum müssen als geometrische Veranschaulichung dieser algebraischen Objekte interpretiert werden können. Die geometrische Deutung der Skalarmultiplikation (in $ℝ^2$ und $ℝ^3$) meint hier nur den Spezialfall $a\cdot b= 0$. Geraden sollen in Parameterform, in $ℝ^2$ auch in parameterfreier Form, angegeben und interpretiert werden können.</small><br />
−
 
+
−
Vektoren sind als Zahlentupel, also als algebraische Objekte, zu verstehen und in entsprechenden Kontexten ver-ständig einzusetzen. Punkte und Pfeile in der Ebene und im Raum müssen als geometrische Veranschaulichung dieser algebraischen Objekte interpretiert werden können.
+
−
 
+
−
Die geometrische Deutung der Skalarmultiplikation (in ℝ² und ℝ³) meint hier nur den Spezialfall $a\cdot b= 0$. Geraden sollen in Parameterform, in ℝ² auch in parameterfreier Form, angegeben und interpretiert werden können.</small>
+
  
 
===Trigonometrie===
 
===Trigonometrie===
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||AG 4.1
 
||AG 4.1
 
||Definitionen von ''Sinus'', ''Cosinus'' und ''Tangens'' im rechtwinkeligen Dreieck kennen und zur Auflösung rechtwinkeliger Dreiecke einsetzen können
 
||Definitionen von ''Sinus'', ''Cosinus'' und ''Tangens'' im rechtwinkeligen Dreieck kennen und zur Auflösung rechtwinkeliger Dreiecke einsetzen können
−
||[[Trigonometrie (2.12 und 3.10)| Theorie]]
+
||[[Trigonometrie | Theorie]]
−
||[[Trigonometrie (2.12 und 3.10) #Beispiele| Beispiele]]
+
||[[Trigonometrie #Matura-Aufgaben | Beispiele]]
 
|-
 
|-
 
||AG 4.2
 
||AG 4.2
−
||Definitionen von ''Sinus'' und ''Cosinus'' für Winkel größer als 90° kennen und einsetzen können
+
||Definitionen von ''Sinus'' und ''Cosinus'' für Winkel größer als $90°$ kennen und einsetzen können
−
||[[Trigonometrie (2.12 und 3.10) | Theorie]]
+
||[[Trigonometrie | Theorie]]
−
||[[Trigonometrie (2.12 und 3.10) #Beispiele  | Beispiele]]
+
||[[Trigonometrie #Matura-Aufgaben | Beispiele]]
 
|}
 
|}
−
<small>Anmerkungen:
+
<small>Anmerkungen: Die Kontexte beschränken sich auf einfache Fälle in der Ebene und im Raum, komplexe (Vermessungs-)Aufgaben sind hier nicht gemeint; Sinus- und Cosinussatz werden dabei nicht benötigt.</small>
−
 
+
<br />
−
Die Kontexte beschränken sich auf einfache Fälle in der Ebene und im Raum, komplexe (Vermessungs-)Aufgaben sind hier nicht gemeint; Sinus- und Cosinussatz werden dabei nicht benötigt.</small>
+
 
<br />
 
<br />
  
−
== Funktionale Abhängigkeiten ==
+
==Funktionale Abhängigkeiten==
−
 
+
 
===Funktionsbegriff, reelle Funktionen, Darstellungsformen und Eigenschaften===
 
===Funktionsbegriff, reelle Funktionen, Darstellungsformen und Eigenschaften===
−
{| border="1"
+
{| border="1"
−
!|Inhalt$\ \ \ $       
+
−
!| Kompetenz
+
−
!| Theorie
+
−
!| Beispiele
+
−
|-
+
−
|FA 1.1
+
−
| für gegebene Zusammenhänge entscheiden können, ob man sie als Funktionen betrachten kann
+
−
| [[Funktionen| Theorie]]
+
−
| [[Funktionen#Beispiele | Beispiele]]
+
 
|-
 
|-
−
|FA 1.2
+
!|Inhalt$\ \ \ $
−
| Formeln als Darstellung von Funktionen interpretieren und dem Funktionstyp zuordnen können.
+
!|Kompetenz
−
| [[Lineare Funktionen y=kx+d (3.2.)| Theorie]]
+
!|Theorie
−
| [[Lineare Funktionen y=kx+d (3.2.)#Schularbeiten- und Testaufgaben | Beispiele]]
+
!|Beispiele
 
|-
 
|-
−
|FA 1.3
+
||FA 1.1
−
| zwischen tabellarischen und grafischen Darstellungen funktionaler Zusammenhänge wechseln können
+
||für gegebene Zusammenhänge entscheiden können, ob man sie als Funktionen betrachten kann
−
| [[Potenzfunktionen (3.3)| Theorie]]
+
||[[Funktionen | Theorie]]
−
| [[Potenzfunktionen (3.3)#Beispiele | Beispiele]]
+
||[[Funktionen #Beispiele | Beispiele]]
 
|-
 
|-
−
|FA 1.4
+
||FA 1.2
−
| aus Tabellen, Graphen und Gleichungen von Funktionen Werte(paare) ermitteln und im Kontext deuten können  
+
||Formeln als Darstellung von Funktionen interpretieren und dem Funktionstyp zuordnen können
−
| [[Polynomfunktionen (3.4) | Theorie]]
+
||[[Funktionen_in_mehreren_Unbekannten| Theorie]]
−
| [[Polynomfunktionen (3.4)#Beispiele | Beispiele]]
+
||[[Funktionen_in_mehreren_Unbekannten #Beispielaufgaben + Interaktives Quiz| Beispiele]]
 
|-
 
|-
−
|FA 1.5
+
||FA 1.3
−
| Eigenschaften von Funktionen erkennen, benennen, im Kontext deuten und zum Erstellen
+
||zwischen tabellarischen und grafischen Darstellungen funktionaler Zusammenhänge wechseln können
−
von Funktionsgraphen einsetzen können: Monotonie, Monotoniewechsel (lokale Extrema),
+
||[[Funktionen | Theorie]]
−
Wendepunkte, Periodizität, Achsensymmetrie, asymptotisches Verhalten, Schnittpunkte mit
+
||[[Funktionen #Beispiele | Beispiele]]
−
den Achsen
+
−
| [[Exponentialfunktionen(3.5.) | Theorie]]
+
−
| [[Exponentialfunktionen(3.5.)#Beispiele | Beispiele]]
+
 
|-
 
|-
−
|FA 1.6
+
||FA 1.4
−
| Schnittpunkte zweier Funktionsgraphen grafisch und rechnerisch ermitteln und im Kontext
+
||aus Tabellen, Graphen und Gleichungen von Funktionen Werte(paare) ermitteln und im Kontext deuten können
−
interpretieren können
+
||[[Funktionen | Theorie]]
−
| [[Wachstums- und Zerfallsprozesse#Unterschied: Lineares und Exponentielles Wachstum | Theorie]]
+
||[[Funktionen #Beispiele | Beispiele]]
−
| [[Wachstums- und Zerfallsprozesse#Beispiele | Beispiele]]
+
 
|-
 
|-
−
|FA 1.7
+
||FA 1.5
−
| Funktionen als mathematische Modelle verstehen und damit verständig arbeiten können
+
||Eigenschaften von Funktionen erkennen, benennen, im Kontext deuten und zum Erstellen von Funktionsgraphen einsetzen können: Monotonie, Monotoniewechsel (lokale Extrema), Wendepunkte, Periodizität, Achsensymmetrie, asymptotisches Verhalten, Schnittpunkte mit den Achsen
−
| [[Nullstelle | Theorie]]
+
||[[Funktionen | Theorie]]
−
| [[Nullstelle#Beispiele | Beispiele]]
+
||[[Funktionen #Beispiele | Beispiele]]
 
|-
 
|-
−
|FA 1.8
+
||FA 1.6
−
| durch Gleichungen (Formeln) gegebene Funktionen mit mehreren Veränderlichen im Kontext
+
||Schnittpunkte zweier Funktionsgraphen grafisch und rechnerisch ermitteln und im Kontext interpretieren können
−
deuten können, Funktionswerte ermitteln können
+
||[[Schnittpunkt zweier Funktionen | Theorie]]
−
| [[Schnittpunkt zweier Funktionen | Theorie]]
+
||[[Schnittpunkt zweier Funktionen #Beispiele | Beispiele]]
−
| [[Theorie (3.7. und 3.8)#Beispiele | Beispiele]]
+
 
|-
 
|-
−
|FA 1.9
+
||FA 1.7
−
| einen Überblick über die wichtigsten (unten angeführten) Typen mathematischer Funktionen geben, ihre Eigenschaften vergleichen können  
+
||Funktionen als mathematische Modelle verstehen und damit verständig arbeiten können
−
| [[Funktionen | Theorie]]
+
||[[mathematische Modelle | Theorie]]
−
| [[Theorie (3.9.)#Beispiele | Beispiele]]
+
||[[mathematische Modelle #Funktionen als mathematische Modelle (FA 1.7)| Beispiele]]
 
|-
 
|-
−
 
+
||FA 1.8
 +
||durch Gleichungen (Formeln) gegebene Funktionen mit mehreren Veränderlichen im Kontext deuten können, Funktionswerte ermitteln können
 +
||[[Funktionen in mehreren Unbekannten | Theorie]]
 +
||[[Funktionen in mehreren Unbekannten #Beispielaufgaben + Interaktives Quiz | Beispiele]]
 +
|-
 +
||FA 1.9
 +
||einen Überblick über die wichtigsten (unten angeführten) Typen mathematischer Funktionen geben, ihre Eigenschaften vergleichen können
 +
||[[Funktionen | Theorie]]
 +
||[[Funktionen #Funktionstypen und deren Eigenschaften (FA 1.9) | Beispiele]]
 
|}
 
|}
−
<br>
+
 
−
<br>
+
<small>Anmerkungen: Auf eine sichere Unterscheidung zwischen funktionalen und nichtfunktionalen Zusammenhängen wird Wert gelegt,auf theoretisch bedeutsame Eigenschaften (z. B. Injektivität, Surjektivität, Umkehrbarkeit)wird aber nicht fokussiert. Im Vordergrund steht die Rolle von Funktionen als Modelle und die verständige Nutzung grundlegender Funktionstypen und deren Eigenschaften sowie der verschiedenen Darstellungsformen von Funktionen (auch $f:A→B$, $x↦f(x)$ ).
−
Anmerkungen:
+
−
Auf eine sichere Unterscheidung zwischen funktionalen und nichtfunktionalen Zusammenhängen wird Wert gelegt,auf theoretisch bedeutsame Eigenschaften (z. B. Injektivität, Surjektivität, Umkehrbarkeit)wird aber nicht fokussiert.
+
−
Im Vordergrund steht die Rolle von Funktionen als Modelle und die verständige Nutzung grundlegender Funktionstypen und deren Eigenschaften sowie der verschiedenen Darstellungsformen von Funktionen (auch f:A→B,x↦f(x) ).
+
 
Die Bearbeitung von Funktionen mit mehreren Veränderlichen beschränkt sich auf die Interpretation der Funktionsgleichung im jeweiligen Kontext sowie auf die Ermittlung von Funktionswerten.
 
Die Bearbeitung von Funktionen mit mehreren Veränderlichen beschränkt sich auf die Interpretation der Funktionsgleichung im jeweiligen Kontext sowie auf die Ermittlung von Funktionswerten.
−
Der Verlauf von Funktionen soll nicht nur mathematisch beschrieben, sondern auch im jeweiligen Kontext gedeutet werden können.
+
Der Verlauf von Funktionen soll nicht nur mathematisch beschrieben, sondern auch im jeweiligen Kontext gedeutet werden können.</small>
 +
<br />
  
−
 
+
===Lineare Funktion $f(x)=k\cdot x+d$===
−
===Lineare Funktion [ $f(x)=k\cdot x+d$ ]===
+
{| border="1"
−
{| border="1"
+
−
!|Inhalt$\ \ \ $       
+
−
!| Kompetenz
+
−
!| Theorie
+
−
!| Beispiele
+
−
|-
+
−
|FA 2.1
+
−
|  verbal, tabellarisch, grafisch oder durch eine Gleichung (Formel) gegebene lineare Zusammenhänge als lineare Funktionen erkennen bzw. betrachten können; zwischen diesen Darstellungsformen wechseln können
+
−
| [[Funktionen| Theorie]]
+
−
| [[Funktionen#Beispiele | Beispiele]]
+
 
|-
 
|-
−
|FA 2.2
+
!|Inhalt$\ \ \ $
−
| aus Tabellen, Graphen und Gleichungen linearer Funktionen Werte(paare) sowie die Parameter k und d ermitteln und im Kontext deuten können
+
!|Kompetenz
−
| [[Lineare Funktionen y=kx+d (3.2.)| Theorie]]
+
!|Theorie
−
| [[Lineare Funktionen y=kx+d (3.2.)#Schularbeiten- und Testaufgaben | Beispiele]]
+
!|Beispiele
 
|-
 
|-
−
|FA 2.3
+
||FA 2.1
−
|   die Wirkung der Parameter k und d kennen und die Parameter in unterschiedlichen Kontexten deuten können
+
||verbal, tabellarisch, grafisch oder durch eine Gleichung (Formel) gegebene lineare Zusammenhänge als lineare Funktionen erkennen bzw. betrachten können; zwischen diesen Darstellungsformen wechseln können
−
| [[Potenzfunktionen (3.3)| Theorie]]
+
||[[Lineare Funktionen| Theorie]]
−
| [[Potenzfunktionen (3.3)#Beispiele | Beispiele]]
+
||[[Lineare Funktionen #Beispiele | Beispiele]]
 
|-
 
|-
−
|FA 2.4
+
||FA 2.2
−
|   charakteristische Eigenschaften kennen und im Kontext deuten können: $f(x+1)=f(x)+k; \frac {f(x_2)-f(x_1)} {x_2-x_1}=k=[f´(x)]$ 
+
||aus Tabellen, Graphen und Gleichungen linearer Funktionen Werte(paare) sowie die Parameter $k$ und $d$ ermitteln und im Kontext deuten können
−
| [[Polynomfunktionen (3.4) | Theorie]]
+
||[[Lineare Funktionen | Theorie]]
−
| [[Polynomfunktionen (3.4)#Beispiele | Beispiele]]
+
||[[Lineare Funktionen #Beispiele | Beispiele]]
 
|-
 
|-
−
|FA 2.5
+
||FA 2.3
−
| die Angemessenheit einer Beschreibung mittels linearer Funktion bewerten können
+
||die Wirkung der Parameter $k$ und $d$ kennen und die Parameter in unterschiedlichen Kontexten deuten können
−
| [[Exponentialfunktionen(3.5.) | Theorie]]
+
||[[Lineare Funktionen| Theorie]]
−
| [[Exponentialfunktionen(3.5.)#Beispiele | Beispiele]]
+
||[[Lineare Funktionen #Beispiele | Beispiele]]
 
|-
 
|-
−
 
+
||FA 2.4
−
|FA 2.6
+
||charakteristische Eigenschaften kennen und im Kontext deuten können: $f(x+1)=f(x)+k; \frac {f(x_2)-f(x_1)} {x_2-x_1}=k=f'(x)$
−
| direkte Proportionalität als lineare Funktion vom Typ $f(x)=k\cdot x$
+
||[[Lineare Funktionen | Theorie]]
−
beschreiben können
+
||[[Lineare Funktionen #Beispiele | Beispiele]]
−
| [[Nullstelle | Theorie]]
+
|-
−
| [[Nullstelle#Beispiele | Beispiele]]
+
||FA 2.5
 +
||die Angemessenheit einer Beschreibung mittels linearer Funktion bewerten können
 +
||[[Lineare Funktionen | Theorie]]
 +
||[[Lineare Funktionen #Beispiele | Beispiele]]
 
|-
 
|-
 +
||FA 2.6
 +
||direkte Proportionalität als lineare Funktion vom Typ $f(x)=k\cdot x$ beschreiben können
  
 +
||[[Lineare Funktionen | Theorie]]
 +
||[[Lineare Funktionen #Beispiele| Beispiele]]
 
|}
 
|}
−
<br>
 
−
<br>
 
−
Anmerkungen:
 
−
Die Parameter k und d sollen sowohl für konkrete Werte als auch allgemein im jeweiligen Kontext interpretiert werden können. Entsprechendes gilt für die Wirkung der Parameter und deren Änderung.
 
−
<br>
 
−
<br>
 
  
−
===Potenzfunktion mit  $f(x)=a\cdot x^z+b, z\in \mathbb{Z}$ oder mit $f(x)=a \cdot x^{ \frac{1}{2} } +b$===
+
<small>Anmerkungen: Die Parameter $k$ und $d$ sollen sowohl für konkrete Werte als auch allgemein im jeweiligen Kontext interpretiert werden können. Entsprechendes gilt für die Wirkung der Parameter und deren Änderung.</small>
−
{| border="1"
+
<br />
−
!|Inhalt$\ \ \ $       
+
<br />
−
!| Kompetenz
+
 
−
!| Theorie
+
===Potenzfunktion $f(x)=a\cdot x^z+b$, $z\in \mathbb{Z}$ oder mit $f(x)=a \cdot x^{ \frac{1}{2} }+b$===
−
!| Beispiele
+
{| border="1"
−
|-
+
−
|FA 3.1
+
−
|  verbal, tabellarisch, grafisch oder durch eine Gleichung (Formel) gegebene Zusammenhänge dieser Art als entsprechende Potenzfunktionen erkennen bzw. betrachten können; zwischen diesen Darstellungsformen wechseln können
+
−
| [[Funktionen| Theorie]]
+
−
| [[Funktionen#Beispiele | Beispiele]]
+
 
|-
 
|-
−
|FA 3.2
+
!|Inhalt$\ \ \ $
−
|   aus Tabellen, Graphen und Gleichungen von Potenzfunktionen Werte(paare) sowie die Parameter a und b ermitteln und im Kontext deuten können
+
!|Kompetenz
−
| [[Lineare Funktionen y=kx+d (3.2.)| Theorie]]
+
!|Theorie
−
| [[Lineare Funktionen y=kx+d (3.2.)#Schularbeiten- und Testaufgaben | Beispiele]]
+
!|Beispiele
 
|-
 
|-
−
|FA 3.3
+
||FA 3.1
−
|   die Wirkung der Parameter a und b kennen und die Parameter im Kontext deuten können
+
||verbal, tabellarisch, grafisch oder durch eine Gleichung (Formel) gegebene Zusammenhänge dieser Art als entsprechende Potenzfunktionen erkennen bzw. betrachten können; zwischen diesen Darstellungsformen wechseln können
−
| [[Potenzfunktionen (3.3)| Theorie]]
+
||[[Potenzfunktionen | Theorie]]
−
| [[Potenzfunktionen (3.3)#Beispiele | Beispiele]]
+
||[[Potenzfunktionen #Beispiele | Beispiele]]
 
|-
 
|-
−
|FA 3.4
+
||FA 3.2
−
|   indirekte Proportionalität als Potenzfunktion vom Typ $f(x)=\frac {a} {x}$ (bzw.$f(x)=a\cdot x^{–1}$beschreiben können $f(x+1)=f(x)+k; \frac {f(x_2)-f(x_1)} {x_2-x_1}=k=[f´(x)]$ 
+
||aus Tabellen, Graphen und Gleichungen von Potenzfunktionen Werte(paare) sowie die Parameter $a$ und $b$ ermitteln und im Kontext deuten können
−
| [[Polynomfunktionen (3.4) | Theorie]]
+
||[[Potenzfunktionen | Theorie]]
−
| [[Polynomfunktionen (3.4)#Beispiele | Beispiele]]
+
||[[Potenzfunktionen #Beispiele | Beispiele]]
 
|-
 
|-
−
 
+
||FA 3.3
−
 
+
||die Wirkung der Parameter $a$ und $b$ kennen und die Parameter im Kontext deuten können
 +
||[[Potenzfunktionen | Theorie]]
 +
||[[Potenzfunktionen #Beispiele | Beispiele]]
 +
|-
 +
||FA 3.4
 +
||indirekte Proportionalität als Potenzfunktion vom Typ $f(x)=\frac {a} {x}$ (bzw. $f(x)=a\cdot x^{–1}$) beschreiben können
 +
||[[indirekte Proportion | Theorie]]
 +
||[[Potenzfunktionen #Beispiele | Beispiele]]
 
|}
 
|}
−
<br>
 
−
<br>
 
−
Anmerkungen:
 
−
Wurzelfunktionen bleiben auf den quadratischen Fall $a\cdot x^\frac {1} {2}+b$ beschränkt.
 
−
<br>
 
−
<br>
 
  
−
===Polynomfunktion [ $f(x)=\sum_{i=0}^{n} a_i \cdot x^i$ mit $ n \in ℕ$ ]===
+
<small>Anmerkungen: Wurzelfunktionen bleiben auf den quadratischen Fall $a\cdot x^\frac {1} {2}+b$ beschränkt.</small>
−
{| border="1"
+
<br />
−
!|Inhalt$\ \ \ $       
+
<br />
−
!| Kompetenz
+
 
−
!| Theorie
+
===Polynomfunktion $f(x)=\sum_{i=0}^{n} a_i \cdot x^i$ mit $n \in ℕ$===
−
!| Beispiele
+
{| border="1"
−
|-
+
−
|FA 4.1
+
−
|    typische Verläufe von Graphen in Abhängigkeit vom Grad der Polynomfunktion (er)kennen
+
−
| [[Funktionen| Theorie]]
+
−
| [[Funktionen#Beispiele | Beispiele]]
+
 
|-
 
|-
−
|FA 4.2
+
!|Inhalt$\ \ \ $
−
|   zwischen tabellarischen und grafischen Darstellungen von Zusammenhängen dieser Art wechseln können
+
!|Kompetenz
−
| [[Lineare Funktionen y=kx+d (3.2.)| Theorie]]
+
!|Theorie
−
| [[Lineare Funktionen y=kx+d (3.2.)#Schularbeiten- und Testaufgaben | Beispiele]]
+
!|Beispiele
 
|-
 
|-
−
|FA 4.3
+
||FA 4.1
−
|     aus Tabellen, Graphen und Gleichungen von Polynomfunktionen Funktionswerte, aus Tabellen und Graphen sowie aus einer quadratischen Funktionsgleichung Argumentwerte ermitteln können
+
||typische Verläufe von Graphen in Abhängigkeit vom Grad der Polynomfunktion (er)kennen
−
| [[Potenzfunktionen (3.3)| Theorie]]
+
||[[Polynomfunktionen | Theorie]]
−
| [[Potenzfunktionen (3.3)#Beispiele | Beispiele]]
+
||[[Polynomfunktionen #Beispiele | Beispiele]]
 
|-
 
|-
−
|FA 4.4
+
||FA 4.2
−
|   den Zusammenhang zwischen dem Grad der Polynomfunktion und der Anzahl der Null- ,Extrem- und Wendestellen wissen 
+
||zwischen tabellarischen und grafischen Darstellungen von Zusammenhängen dieser Art wechseln können
−
| [[Polynomfunktionen (3.4) | Theorie]]
+
||[[Polynomfunktionen | Theorie]]
−
| [[Polynomfunktionen (3.4)#Beispiele | Beispiele]]
+
||[[Polynomfunktionen #Beispiele | Beispiele]]
 
|-
 
|-
−
 
+
||FA 4.3
−
 
+
||aus Tabellen, Graphen und Gleichungen von Polynomfunktionen Funktionswerte, aus Tabellen und Graphen sowie aus einer quadratischen Funktionsgleichung Argumentwerte ermitteln können
 +
||[[Polynomfunktionen | Theorie]]
 +
||[[Polynomfunktionen #Beispiele | Beispiele]]
 +
|-
 +
||FA 4.4
 +
||den Zusammenhang zwischen dem Grad der Polynomfunktion und der Anzahl der Null- ,Extrem- und Wendestellen wissen
 +
||[[Polynomfunktionen | Theorie]]
 +
||[[Polynomfunktionen #Beispiele | Beispiele]]
 
|}
 
|}
−
<br>
 
−
<br>
 
−
Anmerkungen:
 
−
Der Zusammenhang zwischen dem Grad der Polynomfunktion und der Anzahl der Null-, Extrem- und Wendestellen sollte für beliebige n bekannt sein, konkrete Aufgabenstellungen beschränken sich auf Polynomfunktionen mit $ n\le4$
 
  
−
Mithilfe elektronischer Hilfsmittel können Argumentwerte auch für Polynomfunktionen höheren Grades ermittelt werden.
+
<small>Anmerkungen: Der Zusammenhang zwischen dem Grad der Polynomfunktion und der Anzahl der Null-, Extrem- und Wendestellen sollte für beliebige $n$ bekannt sein, konkrete Aufgabenstellungen beschränken sich auf Polynomfunktionen mit $n\le4$. Mithilfe elektronischer Hilfsmittel können Argumentwerte auch für Polynomfunktionen höheren Grades ermittelt werden.</small>
−
<br>
+
<br />
−
<br>
+
<br />
  
−
===Exponentialfunktion [ $f(x)=a\cdot b^x$ bzw. $f(x)=a\cdot e^{\lambda \cdot x}$ mit a,b $\in ℝ^+$ , \ λ  $\in $ ℝ ] ===
+
===Exponentialfunktion $f(x)=a\cdot b^x$ bzw. $f(x)=a\cdot e^{\lambda \cdot x}$ mit $a,b \in ℝ^+$, $\lambda \in ℝ$===
−
{| border="1"
+
{| border="1"
−
!|Inhalt$\ \ \ $       
+
−
!| Kompetenz
+
−
!| Theorie
+
−
!| Beispiele
+
−
|-
+
−
|FA 5.1
+
−
|  verbal, tabellarisch, grafisch oder durch eine Gleichung (Formel) gegebene exponentielle Zusammenhänge als Exponentialfunktion erkennen bzw. betrachten können; zwischen diesen Darstellungsformen wechseln können
+
−
| [[Funktionen| Theorie]]
+
−
| [[Funktionen#Beispiele | Beispiele]]
+
 
|-
 
|-
−
|FA 5.2
+
!|Inhalt$\ \ \ $
−
| aus Tabellen, Graphen und Gleichungen von Exponentialfunktionen Werte(paare) ermitteln und im Kontext deuten können
+
!|Kompetenz
−
| [[Lineare Funktionen y=kx+d (3.2.)| Theorie]]
+
!|Theorie
−
| [[Lineare Funktionen y=kx+d (3.2.)#Schularbeiten- und Testaufgaben | Beispiele]]
+
!|Beispiele
 
|-
 
|-
−
|FA 5.3 
+
||FA 5.1
−
|   die Wirkung der Parameter a und b (bzw.$e^\lambda$) kennen und die Parameter in unterschiedlichen Kontexten deuten können
+
||verbal, tabellarisch, grafisch oder durch eine Gleichung (Formel) gegebene exponentielle Zusammenhänge als Exponentialfunktion erkennen bzw. betrachten können; zwischen diesen Darstellungsformen wechseln können
−
| [[Potenzfunktionen (3.3)| Theorie]]
+
||[[Exponentialfunktionen | Theorie]]
−
| [[Potenzfunktionen (3.3)#Beispiele | Beispiele]]
+
||[[Exponentialfunktionen #Beispiele zur Bestimmung der Funktionsgleichung| Beispiele]]
 
|-
 
|-
−
|FA 5.4
+
||FA 5.2
−
|   charakteristische Eigenschaften $(f(x +1)= b\cdot f(x); [e^x]´=e^x])$kennen und im Kontext deuten können
+
||aus Tabellen, Graphen und Gleichungen von Exponentialfunktionen Werte(paare) ermitteln und im Kontext deuten können
−
| [[Polynomfunktionen (3.4) | Theorie]]
+
||[[Exponentialfunktionen | Theorie]]
−
| [[Polynomfunktionen (3.4)#Beispiele | Beispiele]]
+
||[[Exponentialfunktionen #Beispiele zur Bestimmung der Funktionsgleichung| Beispiele]]
 
|-
 
|-
−
|FA 5.5
+
||FA 5.3
−
| die Begriffe ''Halbwertszeit'' und ''Verdoppelungszeit'' kennen, die entsprechenden Werte berechnen und im Kontext deuten können
+
||die Wirkung der Parameter $a$ und $b$ (bzw. $e^\lambda$) kennen und die Parameter in unterschiedlichen Kontexten deuten können
−
| [[Exponentialfunktionen(3.5.) | Theorie]]
+
||[[Exponentialfunktionen | Theorie]]
−
| [[Exponentialfunktionen(3.5.)#Beispiele | Beispiele]]
+
||[[Exponentialfunktionen #Beispiele zur Bestimmung der Funktionsgleichung| Beispiele]]
 
|-
 
|-
−
|FA 5.6
+
||FA 5.4
−
| die Angemessenheit einer Beschreibung mittels Exponentialfunktion bewerten können
+
||charakteristische Eigenschaften $(f(x +1)= b\cdot f(x); [e^x]'=e^x)$ kennen und im Kontext deuten können
−
| [[Wachstums- und Zerfallsprozesse#Unterschied: Lineares und Exponentielles Wachstum | Theorie]]
+
||[[Exponentialfunktionen | Theorie]]
−
| [[Wachstums- und Zerfallsprozesse#Beispiele | Beispiele]]
+
||[[Exponentialfunktionen #Beispiele zur Bestimmung der Funktionsgleichung | Beispiele]]
 
|-
 
|-
−
 
+
||FA 5.5
−
 
+
||die Begriffe ''Halbwertszeit'' und ''Verdoppelungszeit'' kennen, die entsprechenden Werte berechnen und im Kontext deuten können
 +
||[[Exponentialfunktionen | Theorie]]
 +
||[[Exponentialfunktionen #Beispiele zur Bestimmung der Funktionsgleichung | Beispiele]]
 +
|-
 +
||FA 5.6
 +
||die Angemessenheit einer Beschreibung mittels Exponentialfunktion bewerten können
 +
||[[Exponentialfunktionen | Theorie]]
 +
||[[Exponentialfunktionen #Beispiele zur Bestimmung der Funktionsgleichung | Beispiele]]
 
|}
 
|}
−
<br>
 
−
<br>
 
−
Anmerkungen:Die Parameter a und b (bzw. $e^λ$) sollen sowohl für konkrete Werte als auch allgemein im jeweiligen Kontext interpretiert werden können. Entsprechendes gilt für die Wirkung der Parameter und deren Änderung.
 
  
−
===Exponentialfunktion [$f(x)=a\cdot b^x$ bzw. $f(x)=a\cdot e^{\lambda \cdot x}$ mit a,b$\in ℝ^+$ ,λ $\in $ ℝ ===
+
<small>Anmerkungen: Die Parameter $a$ und $b$ (bzw. $e^{\lambda}$) sollen sowohl für konkrete Werte als auch allgemein im jeweiligen Kontext interpretiert werden können. Entsprechendes gilt für die Wirkung der Parameter und deren Änderung.</small>
−
{| border="1"
+
<br />
−
!|Inhalt$\ \ \ $       
+
<br />
−
!| Kompetenz
+
 
−
!| Theorie
+
===Sinusfunktion, Cosinusfunktion===
−
!| Beispiele
+
{| border="1"
−
|-
+
−
|FA 6.1
+
−
|  grafisch oder durch eine Gleichung (Formel) gegebene Zusammenhänge der Art $f(x)=a\cdot sin(b\cdot x)$ als allgemeine Sinusfunktion erkennen bzw. betrachten können; zwischen diesen Darstellungsformen wechseln können
+
−
| [[Funktionen| Theorie]]
+
−
| [[Funktionen#Beispiele | Beispiele]]
+
 
|-
 
|-
−
|FA 6.2
+
!|Inhalt$\ \ \ $
−
|   aus Graphen und Gleichungen von allgemeinen Sinusfunktionen Werte(paare) ermitteln und im Kontext deuten können
+
!|Kompetenz
−
| [[Lineare Funktionen y=kx+d (3.2.)| Theorie]]
+
!|Theorie
−
| [[Lineare Funktionen y=kx+d (3.2.)#Schularbeiten- und Testaufgaben | Beispiele]]
+
!|Beispiele
 
|-
 
|-
−
|FA 6.3 
+
||FA 6.1
−
|   die Wirkung der Parameter a und b kennen und die Parameter im Kontext deuten können
+
||grafisch oder durch eine Gleichung (Formel) gegebene Zusammenhänge der Art $f(x)=a\cdot sin(b\cdot x)$ als allgemeine Sinusfunktion erkennen bzw. betrachten können; zwischen diesen Darstellungsformen wechseln können
−
| [[Potenzfunktionen (3.3)| Theorie]]
+
||[[Trigonometrie #Trigonometrische Funktionen| Theorie]]
−
| [[Potenzfunktionen (3.3)#Beispiele | Beispiele]]
+
||[[Trigonometrie #Beispiele | Beispiele]]
 
|-
 
|-
−
|FA 6.4
+
||FA 6.2
−
|   Periodizität als charakteristische Eigenschaft kennen und im Kontext deuten können
+
||aus Graphen und Gleichungen von allgemeinen Sinusfunktionen Werte(paare) ermitteln und im Kontext deuten können
−
| [[Polynomfunktionen (3.4) | Theorie]]
+
||[[Trigonometrie #Trigonometrische Funktionen | Theorie]]
−
| [[Polynomfunktionen (3.4)#Beispiele | Beispiele]]
+
||[[Trigonometrie #Beispiele | Beispiele]]
 
|-
 
|-
−
|FA 6.5
+
||FA 6.3
−
|   wissen, dass $cos(x)= sin(x + \frac {\pi} {2})$
+
||die Wirkung der Parameter $a$ und $b$ kennen und die Parameter im Kontext deuten können
−
| [[Exponentialfunktionen(3.5.) | Theorie]]
+
||[[Trigonometrie #Trigonometrische Funktionen | Theorie]]
−
| [[Exponentialfunktionen(3.5.)#Beispiele | Beispiele]]
+
||[[Trigonometrie #Beispiele | Beispiele]]
 
|-
 
|-
−
|FA 6.6
+
||FA 6.4
−
|   wissen, dass gilt: $[sin(x)]`=cos(x), [cos(x)]`=-sin(x)$
+
||Periodizität als charakteristische Eigenschaft kennen und im Kontext deuten können
−
| [[Wachstums- und Zerfallsprozesse#Unterschied: Lineares und Exponentielles Wachstum | Theorie]]
+
||[[Trigonometrie #Trigonometrische Funktionen | Theorie]]
−
| [[Wachstums- und Zerfallsprozesse#Beispiele | Beispiele]]
+
||[[Trigonometrie #Beispiele | Beispiele]]
 
|-
 
|-
−
 
+
||FA 6.5
−
 
+
||wissen, dass $cos(x)= sin(x + \frac {\pi} {2})$
 +
||[[Trigonometrie #Trigonometrische Funktionen | Theorie]]
 +
||[[Trigonometrie #Beispiele | Beispiele]]
 +
|-
 +
||FA 6.6
 +
||wissen, dass gilt: $[sin(x)]'=cos(x), [cos(x)]'=-sin(x)$
 +
||[[Differenzen- und Differentialquotient  | Theorie]]
 +
||[[Trigonometrie #Beispiele | Beispiele]]
 
|}
 
|}
−
<br>
 
−
<br>
 
−
Anmerkungen:Während zur Auflösung von rechtwinkeligen Dreiecken Sinus, Cosinus und
 
−
Tangens verwendet werden, beschränkt sich die funktionale Betrachtung (weitgehend) auf die allgemeine Sinusfunktion. Wesentlich dabei sind die Interpretation der Parameter (im Graphen wie auch in entsprechenden Kontexten) sowie der Verlauf des Funktionsgraphen und die Periodizität.
 
  
−
== Analysis ==
+
<small>Anmerkungen: Während zur Auflösung von rechtwinkeligen Dreiecken Sinus, Cosinus und
 +
Tangens verwendet werden, beschränkt sich die funktionale Betrachtung (weitgehend) auf die allgemeine Sinusfunktion. Wesentlich dabei sind die Interpretation der Parameter (im Graphen wie auch in entsprechenden Kontexten) sowie der Verlauf des Funktionsgraphen und die Periodizität.</small>
 +
<br />
 +
<br />
 +
 
 +
==Analysis==
 
===Änderungsmaße===
 
===Änderungsmaße===
−
{| border="1"
+
{| border="1"
 +
|-
 
!|Inhalt$\ \ \ $
 
!|Inhalt$\ \ \ $
−
!| Kompetenz  
+
!|Kompetenz
−
!| Theorie  
+
!|Theorie
−
!| Beispiele
+
!|Beispiele
−
|-
+
−
|AN 1.1. 
+
−
| absolute und relative (prozentuelle) Änderungsmaße unterscheiden und angemessen verwenden können
+
−
| [[Änderungsmaße| Theorie]]
+
−
| [[Änderungsmaße #Beispiele  | Beispiele]]
+
 
|-
 
|-
−
|AN 1.2.  
+
||AN 1.1.
−
| den Zusammenhang ''Differenzenquotient (mittlere Änderungsrate) – Differenzialquotient („momentane“ Änderungsrate)'' auf der Grundlage eines intuitiven Grenzwertbegriffes kennen und damit (verbal sowie in formaler Schreibweise) auch kontextbezogen anwenden können
+
||absolute und relative (prozentuelle) Änderungsmaße unterscheiden und angemessen verwenden können
−
| [[Differenzen- und Differentialquotient | Theorie]]
+
||[[Änderungsmaße| Theorie]]
−
| [[Differenzen- und Differentialquotient #Maturabeispiele| Beispiele]]
+
||[[Änderungsmaße #Beispiele  | Beispiele]]
 
|-
 
|-
−
|AN 1.3.  
+
||AN 1.2.
−
| den Differenzen- und Differenzialquotienten in verschiedenen Kontexten deuten und entsprechende Sachverhalte durch den Differenzen- bzw. Differenzialquotienten beschreiben können
+
||den Zusammenhang ''Differenzenquotient (mittlere Änderungsrate) – Differenzialquotient (momentane Änderungsrate)'' auf der Grundlage eines intuitiven Grenzwertbegriffes kennen und damit (verbal sowie in formaler Schreibweise) auch kontextbezogen anwenden können
−
| [[Differenzieren: Rechnerisches Bestimmen von f'|Theorie]]
+
||[[Differenzen- und Differentialquotient | Theorie]]
−
| [[Differenzen-_und_Differentialquotient #Maturabeispiele| Beispiele]]
+
||[[Differenzen- und Differentialquotient #Maturabeispiele| Beispiele]]
 
|-
 
|-
−
|AN 1.4.  
+
||AN 1.3.
−
| das systemdynamische Verhalten von Größen durch Differenzengleichungen beschreiben bzw. diese im Kontext deuten können  
+
||den Differenzen- und Differenzialquotienten in verschiedenen Kontexten deuten und entsprechende Sachverhalte durch den Differenzen- bzw. Differenzialquotienten beschreiben können
−
| [[Differenzengleichungen | Theorie]]
+
||[[Differenzen- und Differentialquotient|Theorie]]
−
| [[Differenzengleichungen #Maturabeispiele | Beispiele]]
+
||[[Differenzen-_und_Differentialquotient #Maturabeispiele| Beispiele]]
 +
|-
 +
||AN 1.4.
 +
||das systemdynamische Verhalten von Größen durch Differenzengleichungen beschreiben bzw. diese im Kontext deuten können
 +
||[[Differenzengleichungen | Theorie]]
 +
||[[Differenzengleichungen #Beispiele | Beispiele]]
 
|}
 
|}
−
<br>
+
 
−
<small>Anmerkungen:
+
<small>Anmerkungen: Der Fokus liegt auf dem Darstellen von Änderungen durch Differenzen von Funktionswerten, durch prozentuelle Veränderungen, durch Differenzenquotienten und durch Differenzialquotienten, ganz besonders aber auch auf der Interpretation dieser Veränderungsmaße im jeweiligen Kontext. Durch den Einsatz elektronischer Hilfsmittel ist auch die Berechnung von Differenzen- und Differenzialquotienten beliebiger (differenzierbarer) Funktionen möglich.</small>
−
Der Fokus liegt auf dem Darstellen von Änderungen durch Differenzen von Funktionswerten, durch prozentuelle Veränderungen, durch Differenzenquotienten und durch Differenzialquotienten, ganz besonders aber auch auf der Interpretation dieser Veränderungsmaße im jeweiligen Kontext.
+
<br />
−
Durch den Einsatz elektronischer Hilfsmittel ist auch die Berechnung von Differenzen- und Differenzialquotienten beliebiger (differenzierbarer) Funktionen möglich.</small>
+
<br />
−
<br>
+
−
<br>
+
  
 
===Regeln für das Differenzieren===
 
===Regeln für das Differenzieren===
−
{| border="1"
+
{| border="1"
−
!|Inhalt$\ \ \ $
+
−
!| Kompetenz
+
−
!| Theorie
+
−
!| Beispiele
+
 
|-
 
|-
−
|AN 2.1.  
+
!|Inhalt$\ \ \ $
−
| einfache Regeln des Differenzierens kennen und anwenden können: Potenzregel, Summenregel, Regeln für $[k \cdot f(x)]′$ und $[f(k \cdot x)]′$ (vgl. Inhaltsbereich ''Funktionale Abhängigkeiten'')
+
!|Kompetenz
−
| [[Differenzieren: Rechnerisches Bestimmen von f' | Theorie]]
+
!|Theorie
−
| [[Differenzieren: Rechnerisches Bestimmen von f' #Beispiele | Beispiele]]
+
!|Beispiele
 +
|-
 +
||AN 2.1.
 +
||einfache Regeln des Differenzierens kennen und anwenden können: Potenzregel, Summenregel, Regeln für $[k \cdot f(x)]′$ und $[f(k \cdot x)]′$ (vgl. Inhaltsbereich ''Funktionale Abhängigkeiten'')
 +
||[[Inhalt:Differenzieren: Rechnerisches Bestimmen von f'| Theorie]]
 +
||[[Inhalt:Differenzieren: Rechnerisches Bestimmen von f' #Interaktives Quiz - Einfache Regeln des Differenzierens (AN 2.1)| Beispiele]]
 
|}
 
|}
−
<br>
+
<br />
−
<br>
+
  
 
===Ableitungsfunktion/Stammfunktion===
 
===Ableitungsfunktion/Stammfunktion===
−
{| border="1"
+
{| border="1"
−
!|Inhalt$\ \ \ $
+
−
!| Kompetenz
+
−
!| Theorie
+
−
!| Beispiele
+
 
|-
 
|-
−
|AN 3.1.
+
!|Inhalt$\ \ \ $
−
| den Begriff ''Ableitungsfunktion/Stammfunktion'' kennen und zur Beschreibung von Funktionen einsetzen können
+
!|Kompetenz
−
| [[Integration| Theorie]]
+
!|Theorie
−
| [[Integration#Beispiele | Beispiele]]
+
!|Beispiele
 
|-
 
|-
−
|AN 3.2.  
+
||AN 3.1.
−
| den Zusammenhang zwischen Funktion und Ableitungsfunktion (bzw. Funktion und Stammfunktion) in deren grafischer Darstellung (er)kennen und beschreiben können  
+
||den Begriff ''Ableitungsfunktion/Stammfunktion'' kennen und zur Beschreibung von Funktionen einsetzen können
−
| [[Integration| Theorie]]
+
||[[Integration| Theorie]]
−
| [[Integration#Beispiele | Beispiele]]
+
||[[Integration#Beispiele | Beispiele]]
 
|-
 
|-
−
|AN 3.3.  
+
||AN 3.2.
−
| Eigenschaften von Funktionen mithilfe der Ableitung(sfunktion) beschreiben können: Monotonie, lokale Extrema, Links- und Rechtskrümmung, Wendestellen
+
||den Zusammenhang zwischen Funktion und Ableitungsfunktion (bzw. Funktion und Stammfunktion) in deren grafischer Darstellung (er)kennen und beschreiben können
−
| [[Integration| Theorie]]
+
||[[Ableitung bestimmen| Theorie]]
−
| [[Integration#Beispiele | Beispiele]]
+
||[[Ableitung bestimmen #Beispiele | Beispiele]]
 +
|-
 +
||AN 3.3.
 +
||Eigenschaften von Funktionen mithilfe der Ableitung(sfunktion) beschreiben können: Monotonie, lokale Extrema, Links- und Rechtskrümmung, Wendestellen
 +
||[[Kurvendiskussionen #Grundwissen über f(x), f'(x) und f''(x)| Theorie]]
 +
||[[Kurvendiskussionen #Beispiele | Beispiele]]
 
|}
 
|}
−
<br>
 
−
<small>Anmerkungen:
 
  
−
Der Begriff der ''Ableitung(sfunktion)'' soll verständig und zweckmäßig zur Beschreibung von Funktionen eingesetzt werden.
+
<small>Anmerkungen: Der Begriff der ''Ableitung(sfunktion)'' soll verständig und zweckmäßig zur Beschreibung von Funktionen eingesetzt werden. Durch den Einsatz elektronischer Hilfsmittel ist das Ableiten von Funktionen nicht durch die in den Grundkompetenzen angeführten Differenziationsregeln eingeschränkt.</small>
−
 
+
<br />
−
Durch den Einsatz elektronischer Hilfsmittel ist das Ableiten von Funktionen nicht durch die in den Grundkompetenzen angeführten Differenziationsregeln eingeschränkt.</small>
+
−
<br>
+
−
<br>
+
  
 
===Summation und Integral===
 
===Summation und Integral===
−
{| border="1"
+
{| border="1"
 +
|-
 
!|Inhalt$\ \ \ $
 
!|Inhalt$\ \ \ $
−
!| Kompetenz  
+
!|Kompetenz
−
!| Theorie  
+
!|Theorie
−
!| Beispiele
+
!|Beispiele
 
|-
 
|-
−
|AN 4.1.  
+
||AN 4.1.
−
| den Begriff des bestimmten Integrals als Grenzwert einer Summe von Produkten deuten und beschreiben können
+
||den Begriff des bestimmten Integrals als Grenzwert einer Summe von Produkten deuten und beschreiben können
−
| [[Integration| Theorie]]
+
||[[Integration| Theorie]]
−
| [[Integration#Beispiele | Beispiele]]
+
||[[Integration #Beispiele | Beispiele]]
 
|-
 
|-
−
|AN 4.2.  
+
||AN 4.2.
−
| einfache Regeln des Integrierens kennen und anwenden können: Potenzregel, Summenregel, $\int k\cdot f(x)\,dx$, $\int f(k\cdot x)\,dx$ (vgl. Inhaltsbereich ''Funktionale Abhängigkeiten''), bestimmte Integrale von Polynomfunktionen ermitteln können
+
||einfache Regeln des Integrierens kennen und anwenden können: Potenzregel, Summenregel, $\int k\cdot f(x)\,dx$, $\int f(k\cdot x)\,dx$ (vgl. Inhaltsbereich ''Funktionale Abhängigkeiten''), bestimmte Integrale von Polynomfunktionen ermitteln können
−
| [[Integration| Theorie]]
+
||[[Integration| Theorie]]
−
| [[Integration#Beispiele | Beispiele]]
+
||[[Integration #Beispiele | Beispiele]]
 
|-
 
|-
−
|AN 4.3.  
+
||AN 4.3.
−
| das bestimmte Integral in verschiedenen Kontexten deuten und entsprechende Sachverhalte durch Integrale beschreiben können
+
||das bestimmte Integral in verschiedenen Kontexten deuten und entsprechende Sachverhalte durch Integrale beschreiben können
−
| [[Integration| Theorie]]
+
||[[Integration| Theorie]]
−
| [[Integration#Beispiele | Beispiele]]
+
||[[Integration #Beispiele | Beispiele]]
 
|}
 
|}
−
<br>
 
−
<small>Anmerkungen:
 
  
−
Analog zum Differenzialquotienten liegt der Fokus beim bestimmten Integral auf der Beschreibung entsprechender Sachverhalte durch bestimmte Integrale sowie vor allem auf der angemessenen Interpretation des bestimmten Integrals im jeweiligen Kontext.
+
<small>Anmerkungen: Analog zum Differenzialquotienten liegt der Fokus beim bestimmten Integral auf der Beschreibung entsprechender Sachverhalte durch bestimmte Integrale sowie vor allem auf der angemessenen Interpretation des bestimmten Integrals im jeweiligen Kontext. Durch den Einsatz elektronischer Hilfsmittel ist die Berechnung von bestimmten Integralen nicht durch die in den Grundkompetenzen angeführten Integrationsregeln eingeschränkt.</small>
 +
<br />
  
−
Durch den Einsatz elektronischer Hilfsmittel ist die Berechnung von bestimmten Integralen nicht durch die in den Grundkompetenzen angeführten Integrationsregeln eingeschränkt.</small>
+
==Wahrscheinlichkeit und Statistik==
−
<br>
+
===Beschreibende Statistik===
−
<br>
+
{| border="1"
−
 
+
|-
−
== Wahrscheinlichkeit und Statistik==
+
−
=== Beschreibende Statistik ===
+
−
{| border="1"
+
 
!|Inhalt$\ \ \ $
 
!|Inhalt$\ \ \ $
−
!| Kompetenz  
+
!|Kompetenz
−
!| Theorie  
+
!|Theorie
−
!| Beispiele
+
!|Beispiele
−
|-  
+
|-
−
|WS 1.1
+
||WS 1.1
−
|Werte aus tabellarischen und elementaren grafischen Darstellungen ablesen (bzw. zusammengesetzte Werte ermitteln) und im jeweiligen Kontext angemessen interpretieren können
+
||Werte aus tabellarischen und elementaren grafischen Darstellungen ablesen (bzw. zusammengesetzte Werte ermitteln) und im jeweiligen Kontext angemessen interpretieren können
−
| [[Statistik:Daten und Diagramme| Theorie]]
+
||[[Beschreibende Statistik| Theorie]]
−
| [[Beschreibende_Statistik#tab=Matura-Aufgaben | Beispiele]]
+
||[[Beschreibende Statistik #Beispiele| Beispiele]]
 
|}
 
|}
 +
 +
<small>Anmerkungen: (Un-)geordnete Liste, Strichliste, Piktogramm, Säulen-, Balken-, Linien-, Stängel-Blatt-, Punktwolkendiagramm, Histogramm (als Spezialfall eines Säulendiagramms), Prozentstreifen, Kastenschaubild (Boxplot)</small>
 
<br />
 
<br />
−
Anmerkungen:<br />
+
 
−
(un-)geordnete Liste, Strichliste, Piktogramm, Säulen-, Balken-, Linien-, Stängel-Blatt-, Punktwolkendiagramm, Histogramm (als Spezialfall eines Säulendiagramms), Prozentstreifen, Kastenschaubild (Boxplot)
+
 
−
<br />
+
{| border="1"
−
<br />
+
−
{| border="1"
+
 
|-
 
|-
−
|WS 1.2 $\ \ \ $
+
||WS 1.2$\ \ \ \ \ \ \ $
−
| Tabellen und einfache statistische Grafiken erstellen, zwischen Darstellungsformen wechseln können.
+
||Tabellen und einfache statistische Grafiken erstellen, zwischen Darstellungsformen wechseln können
  
−
| [[Beschreibende_Statistik#tab=Zentralma_C3_9Fe_-_statistische_Kennzahlen_f_C3_BCr_das_Mittel| Theorie]]
+
||[[Beschreibende_Statistik| Theorie]]
−
| [[Beschreibende_Statistik#tab=Matura-Aufgaben| Beispiele]]
+
||[[Beschreibende Statistik #Beispiele| Beispiele]]
 
|-
 
|-
−
|WS 1.3  
+
||WS 1.3
−
| statistische Kennzahlen (absoluteund relative Häufigkeiten; arithmetisches Mittel, Median, Modus, Quartile, Spannweite, empirische Varianz/Standardabweichung) im jeweiligen Kontext interpretieren können; die angeführten Kennzahlen für einfache Datensätze ermitteln können
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||statistische Kennzahlen (absolute und relative Häufigkeiten; arithmetisches Mittel, Median, Modus, Quartile, Spannweite, empirische Varianz/Standardabweichung) im jeweiligen Kontext interpretieren können; die angeführten Kennzahlen für einfache Datensätze ermitteln können
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|Definition und wichtige Eigenschaften des arithmetischen Mittels und des Medians angeben und nutzen, Quartile ermitteln und interpretieren können, die Entscheidung für die Verwen-dung einer bestimmten Kennzahl begründen können
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||Definition und wichtige Eigenschaften des arithmetischen Mittels und des Medians angeben und nutzen, Quartile ermitteln und interpretieren können, die Entscheidung für die Verwendung einer bestimmten Kennzahl begründen können
  
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<small>Anmerkungen: Wenn auch statistische Kennzahlen (für einfache Datensätze) ermittelt und elementare statistische Grafiken erstellt werden sollen, liegt das Hauptaugenmerk auf verständigen Interpretationen von Grafiken (unter Beachtung von Manipulationen) und Kennzahlen. Speziell für das arithmetische Mittel und den Median (auch als Quartile) müssen die wichtigsten Eigenschaften (definitorische Eigenschaften, Datentyp-Verträglichkeit, Ausreißerempfindlichkeit) gekannt und verständig eingesetzt bzw. berücksichtigt werden. Beim arithmetischen Mittel sind allenfalls erforderliche Gewichtungen zu beachten („gewogenes arithmetisches Mittel“) und zu nutzen (Bildung des arithmetischen Mittels aus arithmetischen Mitteln von Teilmengen).</small>
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Wenn auch statistische Kennzahlen (für einfache Datensätze) ermittelt und elementare statistische Grafiken erstellt werden sollen, liegt das Hauptaugenmerk auf verständigen Interpretationen von Grafiken (unter Beachtung von Manipulationen) und Kennzahlen. Speziell für das arithmetische Mittel und den Median (auch als Quartile) müssen die wichtigsten Eigenschaften (definitorische Eigenschaften, Datentyp-Verträglichkeit, Ausreißerempfindlichkeit) gekannt und verständig eingesetzt bzw. berücksichtigt werden. Beim arithmetischen Mittelsind  allenfalls erforderliche Gewichtungen zu beachten („gewogenes arithmetisches Mittel“) und zu nutzen (Bildung des arithmetischen Mittels aus arithmetischen Mitteln von Teilmengen).
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| Binomialverteilung als Modell einer diskreten Verteilung kennen – Erwartungswert sowie Varianz/Standardabweichung binomialverteilterZufallsgrößen ermitteln können, Wahrscheinlichkeitsverteilung binomialverteilter Zufallsgrößen angeben können, Arbeiten mit der Bino-mialverteilung in anwendungsorientierten Bereichen
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||Binomialverteilung als Modell einer diskreten Verteilung kennen – Erwartungswert sowie Varianz/Standardabweichung binomialverteilter Zufallsgrößen ermitteln können, Wahrscheinlichkeitsverteilung binomialverteilter Zufallsgrößen angeben können, Arbeiten mit der Binomialverteilung in anwendungsorientierten Bereichen
  
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| Normalapproximation der Binomialverteilung interpretieren und anwenden können
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||Normalapproximation der Binomialverteilung interpretieren und anwenden können
  
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Kennen und Anwenden der Faustregel, dass die Normalapproximation der Binomialverteilung mit den Parametern n und p dann anzuwenden ist und gute Näherungswerte liefert, wenn die Bedingung n · p · (1 –  p) ≥  9 erfüllt ist. Die Anwendung der Stetigkeitskorrektur ist nicht notwendig und daher für Berechnungen im Zuge von Prüfungsbeispielen vernachlässigbar. Kennen des Verlaufs der Dichtefunktion φ der Standardnormalverteilung mit Erwartungswert μ und  Standardabweichung σ. Arbeiten  mit  der  Verteilungsfunktion Φ der  Standardnormalverteilung  und  korrektes Ablesen der entsprechenden Wert.
 
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| Konfidenzintervalle als Schätzung für eine Wahrscheinlichkeit oder einen unbekannten Anteil pinterpretieren (frequentistische Deutung) und verwenden können, Berechnungen auf Basis der Binomialverteilung oder einer durch die Normalverteilung approximierten Binomialvertei-lung durchführen können
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||Konfidenzintervalle als Schätzung für eine Wahrscheinlichkeit oder einen unbekannten Anteil interpretieren (frequentistische Deutung) und verwenden können, Berechnungen auf Basis der Binomialverteilung oder einer durch die Normalverteilung approximierten Binomialverteilung durchführen können
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Aktuelle Version vom 24. Januar 2021, 13:54 Uhr

Die folgenden Tabellen listen alle Grundkompetenzen für die AHS auf.

Die Grundkompetenzen sind in insgesamt $4$ Inhaltsbereiche gegliedert:


Algebra und Geometrie

Grundbegriffe der Algebra

Inhalt$\ \ \ $ Kompetenz Theorie Beispiele
AG 1.1 Wissen über die Zahlenmengen $ℕ, ℤ, ℚ, ℝ, ℂ$ verständig einsetzen können Theorie Beispiele
AG 1.2 Wissen über algebraische Begriffe angemessen einsetzen können: Variable, Terme, Formeln, (Un-)Gleichungen, Gleichungssysteme, Äquivalenz, Umformungen, Lösbarkeit Theorie Beispiele

Anmerkungen: Bei den Zahlenmengen soll man die Mengenbezeichnungen und die Teilmengenbeziehungen kennen, Elemente angeben sowie zuordnen können und die reellen Zahlen als Grundlage kontinuierlicher Modelle kennen. Zum Wissen über die reellen Zahlen gehört auch, dass es Zahlenbereiche gibt, die über $ℝ$ hinausgehen. Die algebraischen Begriffe soll man anhand von einfachen Beispielen beschreiben/erklären und verständig verwenden können.


(Un-)Gleichungen und Gleichungssysteme

Inhalt$\ \ \ $ Kompetenz Theorie Beispiele
AG 2.1 einfache Terme und Formeln aufstellen, umformen und im Kontext deuten können Theorie Beispiele
AG 2.2 lineare Gleichungen aufstellen, interpretieren, umformen/lösen und die Lösung im Kontext deuten können Theorie Beispiele
AG 2.3 quadratische Gleichungen in einer Variablen umformen/lösen, über Lösungsfälle Bescheid wissen, Lösungen und Lösungsfälle (auch geometrisch) deuten können Theorie Beispiele
AG 2.4 lineare Ungleichungen aufstellen, interpretieren, umformen/lösen, Lösungen (auch geometrisch) deuten können Theorie Beispiele
AG 2.5 lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen aufstellen, interpretieren, umformen/lösen, über Lösungsfälle Bescheid wissen, Lösungen und Lösungsfälle (auch geometrisch) deuten können Theorie Beispiele

Anmerkungen: Einfache Terme können auch Potenzen, Wurzeln, Logarithmen, Sinus etc. beinhalten. Mit dem Einsatz elektronischer Hilfsmittel können auch komplexere Umformungen von Termen, Formeln und Gleichungen, Ungleichungen und Gleichungssystemen durchgeführt werden.

Vektoren

Inhalt$\ \ \ $ Kompetenz Theorie Beispiele
AG 3.1 Vektoren als Zahlentupel verständig einsetzen und im Kontext deuten können Theorie Beispiele
AG 3.2 Vektoren geometrisch (als Punkte bzw. Pfeile) deuten und verständig einsetzen können Theorie Beispiele
AG 3.3 Definition der Rechenoperationen mit Vektoren (Addition, Multiplikation mit einem Skalar, Skalarmultiplikation) kennen, Rechenoperationen verständig einsetzen und (auch geometrisch) deuten können Theorie Beispiele
AG 3.4 Geraden durch (Parameter-)Gleichungen in $ℝ^2$ und $ℝ^3$ angeben können; Geradengleichungen interpretieren können; Lagebeziehungen (zwischen Geraden und zwischen Punkt und Gerade) analysieren, Schnittpunkte ermitteln können Theorie Beispiele
AG 3.5 Normalvektoren in $ℝ^2$ aufstellen, verständig einsetzen und interpretieren können Theorie Beispiele

Anmerkungen: Vektoren sind als Zahlentupel, also als algebraische Objekte, zu verstehen und in entsprechenden Kontexten ver-ständig einzusetzen. Punkte und Pfeile in der Ebene und im Raum müssen als geometrische Veranschaulichung dieser algebraischen Objekte interpretiert werden können. Die geometrische Deutung der Skalarmultiplikation (in $ℝ^2$ und $ℝ^3$) meint hier nur den Spezialfall $a\cdot b= 0$. Geraden sollen in Parameterform, in $ℝ^2$ auch in parameterfreier Form, angegeben und interpretiert werden können.

Trigonometrie

Inhalt$\ \ \ $ Kompetenz Theorie Beispiele
AG 4.1 Definitionen von Sinus, Cosinus und Tangens im rechtwinkeligen Dreieck kennen und zur Auflösung rechtwinkeliger Dreiecke einsetzen können Theorie Beispiele
AG 4.2 Definitionen von Sinus und Cosinus für Winkel größer als $90°$ kennen und einsetzen können Theorie Beispiele

Anmerkungen: Die Kontexte beschränken sich auf einfache Fälle in der Ebene und im Raum, komplexe (Vermessungs-)Aufgaben sind hier nicht gemeint; Sinus- und Cosinussatz werden dabei nicht benötigt.

Funktionale Abhängigkeiten

Funktionsbegriff, reelle Funktionen, Darstellungsformen und Eigenschaften

Inhalt$\ \ \ $ Kompetenz Theorie Beispiele
FA 1.1 für gegebene Zusammenhänge entscheiden können, ob man sie als Funktionen betrachten kann Theorie Beispiele
FA 1.2 Formeln als Darstellung von Funktionen interpretieren und dem Funktionstyp zuordnen können Theorie Beispiele
FA 1.3 zwischen tabellarischen und grafischen Darstellungen funktionaler Zusammenhänge wechseln können Theorie Beispiele
FA 1.4 aus Tabellen, Graphen und Gleichungen von Funktionen Werte(paare) ermitteln und im Kontext deuten können Theorie Beispiele
FA 1.5 Eigenschaften von Funktionen erkennen, benennen, im Kontext deuten und zum Erstellen von Funktionsgraphen einsetzen können: Monotonie, Monotoniewechsel (lokale Extrema), Wendepunkte, Periodizität, Achsensymmetrie, asymptotisches Verhalten, Schnittpunkte mit den Achsen Theorie Beispiele
FA 1.6 Schnittpunkte zweier Funktionsgraphen grafisch und rechnerisch ermitteln und im Kontext interpretieren können Theorie Beispiele
FA 1.7 Funktionen als mathematische Modelle verstehen und damit verständig arbeiten können Theorie Beispiele
FA 1.8 durch Gleichungen (Formeln) gegebene Funktionen mit mehreren Veränderlichen im Kontext deuten können, Funktionswerte ermitteln können Theorie Beispiele
FA 1.9 einen Überblick über die wichtigsten (unten angeführten) Typen mathematischer Funktionen geben, ihre Eigenschaften vergleichen können Theorie Beispiele

Anmerkungen: Auf eine sichere Unterscheidung zwischen funktionalen und nichtfunktionalen Zusammenhängen wird Wert gelegt,auf theoretisch bedeutsame Eigenschaften (z. B. Injektivität, Surjektivität, Umkehrbarkeit)wird aber nicht fokussiert. Im Vordergrund steht die Rolle von Funktionen als Modelle und die verständige Nutzung grundlegender Funktionstypen und deren Eigenschaften sowie der verschiedenen Darstellungsformen von Funktionen (auch $f:A→B$, $x↦f(x)$ ). Die Bearbeitung von Funktionen mit mehreren Veränderlichen beschränkt sich auf die Interpretation der Funktionsgleichung im jeweiligen Kontext sowie auf die Ermittlung von Funktionswerten. Der Verlauf von Funktionen soll nicht nur mathematisch beschrieben, sondern auch im jeweiligen Kontext gedeutet werden können.

Lineare Funktion $f(x)=k\cdot x+d$

Inhalt$\ \ \ $ Kompetenz Theorie Beispiele
FA 2.1 verbal, tabellarisch, grafisch oder durch eine Gleichung (Formel) gegebene lineare Zusammenhänge als lineare Funktionen erkennen bzw. betrachten können; zwischen diesen Darstellungsformen wechseln können Theorie Beispiele
FA 2.2 aus Tabellen, Graphen und Gleichungen linearer Funktionen Werte(paare) sowie die Parameter $k$ und $d$ ermitteln und im Kontext deuten können Theorie Beispiele
FA 2.3 die Wirkung der Parameter $k$ und $d$ kennen und die Parameter in unterschiedlichen Kontexten deuten können Theorie Beispiele
FA 2.4 charakteristische Eigenschaften kennen und im Kontext deuten können: $f(x+1)=f(x)+k; \frac {f(x_2)-f(x_1)} {x_2-x_1}=k=f'(x)$ Theorie Beispiele
FA 2.5 die Angemessenheit einer Beschreibung mittels linearer Funktion bewerten können Theorie Beispiele
FA 2.6 direkte Proportionalität als lineare Funktion vom Typ $f(x)=k\cdot x$ beschreiben können Theorie Beispiele

Anmerkungen: Die Parameter $k$ und $d$ sollen sowohl für konkrete Werte als auch allgemein im jeweiligen Kontext interpretiert werden können. Entsprechendes gilt für die Wirkung der Parameter und deren Änderung.

Potenzfunktion $f(x)=a\cdot x^z+b$, $z\in \mathbb{Z}$ oder mit $f(x)=a \cdot x^{ \frac{1}{2} }+b$

Inhalt$\ \ \ $ Kompetenz Theorie Beispiele
FA 3.1 verbal, tabellarisch, grafisch oder durch eine Gleichung (Formel) gegebene Zusammenhänge dieser Art als entsprechende Potenzfunktionen erkennen bzw. betrachten können; zwischen diesen Darstellungsformen wechseln können Theorie Beispiele
FA 3.2 aus Tabellen, Graphen und Gleichungen von Potenzfunktionen Werte(paare) sowie die Parameter $a$ und $b$ ermitteln und im Kontext deuten können Theorie Beispiele
FA 3.3 die Wirkung der Parameter $a$ und $b$ kennen und die Parameter im Kontext deuten können Theorie Beispiele
FA 3.4 indirekte Proportionalität als Potenzfunktion vom Typ $f(x)=\frac {a} {x}$ (bzw. $f(x)=a\cdot x^{–1}$) beschreiben können Theorie Beispiele

Anmerkungen: Wurzelfunktionen bleiben auf den quadratischen Fall $a\cdot x^\frac {1} {2}+b$ beschränkt.

Polynomfunktion $f(x)=\sum_{i=0}^{n} a_i \cdot x^i$ mit $n \in ℕ$

Inhalt$\ \ \ $ Kompetenz Theorie Beispiele
FA 4.1 typische Verläufe von Graphen in Abhängigkeit vom Grad der Polynomfunktion (er)kennen Theorie Beispiele
FA 4.2 zwischen tabellarischen und grafischen Darstellungen von Zusammenhängen dieser Art wechseln können Theorie Beispiele
FA 4.3 aus Tabellen, Graphen und Gleichungen von Polynomfunktionen Funktionswerte, aus Tabellen und Graphen sowie aus einer quadratischen Funktionsgleichung Argumentwerte ermitteln können Theorie Beispiele
FA 4.4 den Zusammenhang zwischen dem Grad der Polynomfunktion und der Anzahl der Null- ,Extrem- und Wendestellen wissen Theorie Beispiele

Anmerkungen: Der Zusammenhang zwischen dem Grad der Polynomfunktion und der Anzahl der Null-, Extrem- und Wendestellen sollte für beliebige $n$ bekannt sein, konkrete Aufgabenstellungen beschränken sich auf Polynomfunktionen mit $n\le4$. Mithilfe elektronischer Hilfsmittel können Argumentwerte auch für Polynomfunktionen höheren Grades ermittelt werden.

Exponentialfunktion $f(x)=a\cdot b^x$ bzw. $f(x)=a\cdot e^{\lambda \cdot x}$ mit $a,b \in ℝ^+$, $\lambda \in ℝ$

Inhalt$\ \ \ $ Kompetenz Theorie Beispiele
FA 5.1 verbal, tabellarisch, grafisch oder durch eine Gleichung (Formel) gegebene exponentielle Zusammenhänge als Exponentialfunktion erkennen bzw. betrachten können; zwischen diesen Darstellungsformen wechseln können Theorie Beispiele
FA 5.2 aus Tabellen, Graphen und Gleichungen von Exponentialfunktionen Werte(paare) ermitteln und im Kontext deuten können Theorie Beispiele
FA 5.3 die Wirkung der Parameter $a$ und $b$ (bzw. $e^\lambda$) kennen und die Parameter in unterschiedlichen Kontexten deuten können Theorie Beispiele
FA 5.4 charakteristische Eigenschaften $(f(x +1)= b\cdot f(x); [e^x]'=e^x)$ kennen und im Kontext deuten können Theorie Beispiele
FA 5.5 die Begriffe Halbwertszeit und Verdoppelungszeit kennen, die entsprechenden Werte berechnen und im Kontext deuten können Theorie Beispiele
FA 5.6 die Angemessenheit einer Beschreibung mittels Exponentialfunktion bewerten können Theorie Beispiele

Anmerkungen: Die Parameter $a$ und $b$ (bzw. $e^{\lambda}$) sollen sowohl für konkrete Werte als auch allgemein im jeweiligen Kontext interpretiert werden können. Entsprechendes gilt für die Wirkung der Parameter und deren Änderung.

Sinusfunktion, Cosinusfunktion

Inhalt$\ \ \ $ Kompetenz Theorie Beispiele
FA 6.1 grafisch oder durch eine Gleichung (Formel) gegebene Zusammenhänge der Art $f(x)=a\cdot sin(b\cdot x)$ als allgemeine Sinusfunktion erkennen bzw. betrachten können; zwischen diesen Darstellungsformen wechseln können Theorie Beispiele
FA 6.2 aus Graphen und Gleichungen von allgemeinen Sinusfunktionen Werte(paare) ermitteln und im Kontext deuten können Theorie Beispiele
FA 6.3 die Wirkung der Parameter $a$ und $b$ kennen und die Parameter im Kontext deuten können Theorie Beispiele
FA 6.4 Periodizität als charakteristische Eigenschaft kennen und im Kontext deuten können Theorie Beispiele
FA 6.5 wissen, dass $cos(x)= sin(x + \frac {\pi} {2})$ Theorie Beispiele
FA 6.6 wissen, dass gilt: $[sin(x)]'=cos(x), [cos(x)]'=-sin(x)$ Theorie Beispiele

Anmerkungen: Während zur Auflösung von rechtwinkeligen Dreiecken Sinus, Cosinus und Tangens verwendet werden, beschränkt sich die funktionale Betrachtung (weitgehend) auf die allgemeine Sinusfunktion. Wesentlich dabei sind die Interpretation der Parameter (im Graphen wie auch in entsprechenden Kontexten) sowie der Verlauf des Funktionsgraphen und die Periodizität.

Analysis

Änderungsmaße

Inhalt$\ \ \ $ Kompetenz Theorie Beispiele
AN 1.1. absolute und relative (prozentuelle) Änderungsmaße unterscheiden und angemessen verwenden können Theorie Beispiele
AN 1.2. den Zusammenhang Differenzenquotient (mittlere Änderungsrate) – Differenzialquotient (momentane Änderungsrate) auf der Grundlage eines intuitiven Grenzwertbegriffes kennen und damit (verbal sowie in formaler Schreibweise) auch kontextbezogen anwenden können Theorie Beispiele
AN 1.3. den Differenzen- und Differenzialquotienten in verschiedenen Kontexten deuten und entsprechende Sachverhalte durch den Differenzen- bzw. Differenzialquotienten beschreiben können Theorie Beispiele
AN 1.4. das systemdynamische Verhalten von Größen durch Differenzengleichungen beschreiben bzw. diese im Kontext deuten können Theorie Beispiele

Anmerkungen: Der Fokus liegt auf dem Darstellen von Änderungen durch Differenzen von Funktionswerten, durch prozentuelle Veränderungen, durch Differenzenquotienten und durch Differenzialquotienten, ganz besonders aber auch auf der Interpretation dieser Veränderungsmaße im jeweiligen Kontext. Durch den Einsatz elektronischer Hilfsmittel ist auch die Berechnung von Differenzen- und Differenzialquotienten beliebiger (differenzierbarer) Funktionen möglich.

Regeln für das Differenzieren

Inhalt$\ \ \ $ Kompetenz Theorie Beispiele
AN 2.1. einfache Regeln des Differenzierens kennen und anwenden können: Potenzregel, Summenregel, Regeln für $[k \cdot f(x)]′$ und $[f(k \cdot x)]′$ (vgl. Inhaltsbereich Funktionale Abhängigkeiten) Theorie Beispiele


Ableitungsfunktion/Stammfunktion

Inhalt$\ \ \ $ Kompetenz Theorie Beispiele
AN 3.1. den Begriff Ableitungsfunktion/Stammfunktion kennen und zur Beschreibung von Funktionen einsetzen können Theorie Beispiele
AN 3.2. den Zusammenhang zwischen Funktion und Ableitungsfunktion (bzw. Funktion und Stammfunktion) in deren grafischer Darstellung (er)kennen und beschreiben können Theorie Beispiele
AN 3.3. Eigenschaften von Funktionen mithilfe der Ableitung(sfunktion) beschreiben können: Monotonie, lokale Extrema, Links- und Rechtskrümmung, Wendestellen Theorie Beispiele

Anmerkungen: Der Begriff der Ableitung(sfunktion) soll verständig und zweckmäßig zur Beschreibung von Funktionen eingesetzt werden. Durch den Einsatz elektronischer Hilfsmittel ist das Ableiten von Funktionen nicht durch die in den Grundkompetenzen angeführten Differenziationsregeln eingeschränkt.

Summation und Integral

Inhalt$\ \ \ $ Kompetenz Theorie Beispiele
AN 4.1. den Begriff des bestimmten Integrals als Grenzwert einer Summe von Produkten deuten und beschreiben können Theorie Beispiele
AN 4.2. einfache Regeln des Integrierens kennen und anwenden können: Potenzregel, Summenregel, $\int k\cdot f(x)\,dx$, $\int f(k\cdot x)\,dx$ (vgl. Inhaltsbereich Funktionale Abhängigkeiten), bestimmte Integrale von Polynomfunktionen ermitteln können Theorie Beispiele
AN 4.3. das bestimmte Integral in verschiedenen Kontexten deuten und entsprechende Sachverhalte durch Integrale beschreiben können Theorie Beispiele

Anmerkungen: Analog zum Differenzialquotienten liegt der Fokus beim bestimmten Integral auf der Beschreibung entsprechender Sachverhalte durch bestimmte Integrale sowie vor allem auf der angemessenen Interpretation des bestimmten Integrals im jeweiligen Kontext. Durch den Einsatz elektronischer Hilfsmittel ist die Berechnung von bestimmten Integralen nicht durch die in den Grundkompetenzen angeführten Integrationsregeln eingeschränkt.

Wahrscheinlichkeit und Statistik

Beschreibende Statistik

Inhalt$\ \ \ $ Kompetenz Theorie Beispiele
WS 1.1 Werte aus tabellarischen und elementaren grafischen Darstellungen ablesen (bzw. zusammengesetzte Werte ermitteln) und im jeweiligen Kontext angemessen interpretieren können Theorie Beispiele

Anmerkungen: (Un-)geordnete Liste, Strichliste, Piktogramm, Säulen-, Balken-, Linien-, Stängel-Blatt-, Punktwolkendiagramm, Histogramm (als Spezialfall eines Säulendiagramms), Prozentstreifen, Kastenschaubild (Boxplot)


WS 1.2$\ \ \ \ \ \ \ $ Tabellen und einfache statistische Grafiken erstellen, zwischen Darstellungsformen wechseln können Theorie Beispiele
WS 1.3 statistische Kennzahlen (absolute und relative Häufigkeiten; arithmetisches Mittel, Median, Modus, Quartile, Spannweite, empirische Varianz/Standardabweichung) im jeweiligen Kontext interpretieren können; die angeführten Kennzahlen für einfache Datensätze ermitteln können Theorie Beispiele
WS 1.4 Definition und wichtige Eigenschaften des arithmetischen Mittels und des Medians angeben und nutzen, Quartile ermitteln und interpretieren können, die Entscheidung für die Verwendung einer bestimmten Kennzahl begründen können Theorie Beispiele

Anmerkungen: Wenn auch statistische Kennzahlen (für einfache Datensätze) ermittelt und elementare statistische Grafiken erstellt werden sollen, liegt das Hauptaugenmerk auf verständigen Interpretationen von Grafiken (unter Beachtung von Manipulationen) und Kennzahlen. Speziell für das arithmetische Mittel und den Median (auch als Quartile) müssen die wichtigsten Eigenschaften (definitorische Eigenschaften, Datentyp-Verträglichkeit, Ausreißerempfindlichkeit) gekannt und verständig eingesetzt bzw. berücksichtigt werden. Beim arithmetischen Mittel sind allenfalls erforderliche Gewichtungen zu beachten („gewogenes arithmetisches Mittel“) und zu nutzen (Bildung des arithmetischen Mittels aus arithmetischen Mitteln von Teilmengen).

Wahrscheinlichkeitsrechnung

Inhalt$\ \ \ $ Kompetenz Theorie Beispiele
WS 2.1 Grundraum und Ereignisse in angemessenen Situationen verbal beziehungsweise formal angeben können Theorie Beispiele
WS 2.2 relative Häufigkeit als Schätzwert von Wahrscheinlichkeit verwenden und anwenden können Theorie Beispiele
WS 2.3 Wahrscheinlichkeit unter der Verwendung der Laplace-Annahme (Laplace-Wahrscheinlichkeit) berechnen und interpretieren können, Additionsregel und Multiplikationsregel anwenden und interpretieren können Theorie Beispiele
WS 2.4 Binomialkoeffizient berechnen und interpretieren können Theorie Beispiele

Anmerkungen: Die Multiplikationsregel kann unter Verwendung der kombinatorischen Grundlagen und der Anwendung der Laplace-Regel (auch) umgangen werden.

Wahrscheinlichkeitsverteilungen

Inhalt$\ \ \ $ Kompetenz Theorie Beispiele
WS 3.1 die Begriffe Zufallsvariable, (Wahrscheinlichkeits-)Verteilung, Erwartungswert und Standardabweichung verständig deuten und einsetzen können Theorie Beispiele
WS 3.2 Binomialverteilung als Modell einer diskreten Verteilung kennen – Erwartungswert sowie Varianz/Standardabweichung binomialverteilter Zufallsgrößen ermitteln können, Wahrscheinlichkeitsverteilung binomialverteilter Zufallsgrößen angeben können, Arbeiten mit der Binomialverteilung in anwendungsorientierten Bereichen Theorie Beispiele
WS 3.3 Situationen erkennen und beschreiben können, in denen mit Binomialverteilung modelliert werden kann Theorie Beispiele
WS 3.4 Normalapproximation der Binomialverteilung interpretieren und anwenden können Theorie Beispiele

Anmerkungen: Kennen und Anwenden der Faustregel, dass die Normalapproximation der Binomialverteilung mit den Parametern $n$ und $p$ dann anzuwenden ist und gute Näherungswerte liefert, wenn die Bedingung $n\cdot p \cdot (1–p)\geq 9 $ erfüllt ist. Die Anwendung der Stetigkeitskorrektur ist nicht notwendig und daher für Berechnungen im Zuge von Prüfungsbeispielen vernachlässigbar. Kennen des Verlaufs der Dichtefunktion $φ$ der Standardnormalverteilung mit Erwartungswert $\mu$ und Standardabweichung $\sigma$. Arbeiten mit der Verteilungsfunktion $Φ$ der Standardnormalverteilung und korrektes Ablesen der entsprechenden Wert.

Schließende/Beurteilende Statistik

Inhalt$\ \ \ $ Kompetenz Theorie Beispiele
WS 4.1 Konfidenzintervalle als Schätzung für eine Wahrscheinlichkeit oder einen unbekannten Anteil interpretieren (frequentistische Deutung) und verwenden können, Berechnungen auf Basis der Binomialverteilung oder einer durch die Normalverteilung approximierten Binomialverteilung durchführen können Theorie Beispiele