Konfidenzintervall: Unterschied zwischen den Versionen
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= Problemstellungen = | = Problemstellungen = | ||
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| '''1)''' Bei einer Wahl erhielt die Partei A insgesamt $40,5 \%$ aller Stimmen. Nach dem Auszählen der Stimmen werden zufällig $100$ Stimmzettel ausgewählt. Auf wie vielen Stimmzetteln der Stichprobe wird die Partei A angekreuzt sein? $\qquad$ || '''2)''' Bevor die Stimmzettel einer Wahl ausgezählt werden, zieht man $100$ Stimmzettel zufällig aus den Wahlurnen. Auf $44$ Stimmzetteln ist die Partei A angekreuzt. Welchen Stimmenanteil hat diese Partei in der Gesamtheit erreicht? | | '''1)''' Bei einer Wahl erhielt die Partei A insgesamt $40,5 \%$ aller Stimmen. Nach dem Auszählen der Stimmen werden zufällig $100$ Stimmzettel ausgewählt. Auf wie vielen Stimmzetteln der Stichprobe wird die Partei A angekreuzt sein? $\qquad$ || '''2)''' Bevor die Stimmzettel einer Wahl ausgezählt werden, zieht man $100$ Stimmzettel zufällig aus den Wahlurnen. Auf $44$ Stimmzetteln ist die Partei A angekreuzt. Welchen Stimmenanteil hat diese Partei in der Gesamtheit erreicht? | ||
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=== 1) Von der Gesamtheit auf die Stichprobe - Schätzbereich: === | === 1) Von der Gesamtheit auf die Stichprobe - Schätzbereich: === | ||
Die zugrundeliegende Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtheit $p$ und der Stichprobenumfang $n$ sind bekannt. Es sei $H$ die absolute Häufigkeit der Partei-A-Wähler in der Stichprobe. Es soll ein '''$\gamma$-Schätzbereich''' ermittelt werden. | Die zugrundeliegende Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtheit $p$ und der Stichprobenumfang $n$ sind bekannt. Es sei $H$ die absolute Häufigkeit der Partei-A-Wähler in der Stichprobe. Es soll ein '''$\gamma$-Schätzbereich''' ermittelt werden. | ||
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Das symmetrisch um $p$ liegende Intervall, welches die unbekannte relative Häufigkeit $h$ mit der Wahrscheinlichkeit (Sicherheit) $\gamma$ enthält, heißt '''$\gamma$-Schätzbereich'''. | Das symmetrisch um $p$ liegende Intervall, welches die unbekannte relative Häufigkeit $h$ mit der Wahrscheinlichkeit (Sicherheit) $\gamma$ enthält, heißt '''$\gamma$-Schätzbereich'''. | ||
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Im Beispiel mit $n=100$ und $p=0.405$ soll ein $90\%$-Schätzbereich um den Erwartungswert $\mu$ ermittelt werden. Wegen $n\cdot p\cdot (1-p) > 9$ darf die [[Wahrscheinlichkeit: Diskrete Zufallsvariablen und die Binomialverteilung|Binomialverteilung]] näherungsweise durch eine [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Normalverteilung]] ersetzt werden. | Im Beispiel mit $n=100$ und $p=0.405$ soll ein $90\%$-Schätzbereich um den Erwartungswert $\mu$ ermittelt werden. Wegen $n\cdot p\cdot (1-p) > 9$ darf die [[Wahrscheinlichkeit: Diskrete Zufallsvariablen und die Binomialverteilung|Binomialverteilung]] näherungsweise durch eine [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Normalverteilung]] ersetzt werden. | ||
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Für einen $90\%$-Schätzbereich um $\mu$ gilt: <br> | Für einen $90\%$-Schätzbereich um $\mu$ gilt: <br> | ||
$P(x_{min}\leq H \leq x_{max})=0.9$ | $P(x_{min}\leq H \leq x_{max})=0.9$ | ||
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| − | + | [[Datei:Wahrscheinlichkeit1.png|left|500px|Graph der Dichtefunktion]] | |
| − | Zur Ermittlung der gesuchten Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ verwenden wir nun zwei [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Eigenschaften des Graphen der Dichtefunktion]]: <br> | + | <br> |
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| + | Zur Ermittlung der gesuchten Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ verwenden wir nun zwei [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Eigenschaften des Graphen der Dichtefunktion]]: | ||
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1) Die gesamte Fläche unterhalb der Dichtefunktion ist $1$, sie entspricht also $100\%$. <br> | 1) Die gesamte Fläche unterhalb der Dichtefunktion ist $1$, sie entspricht also $100\%$. <br> | ||
2) Die Glockenkurve ist symmetrisch zum Erwartungswert $\mu$. | 2) Die Glockenkurve ist symmetrisch zum Erwartungswert $\mu$. | ||
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Aus den genannten Eigenschaften folgt, dass die beiden Flächenstücke links und rechts von der blau markierten Fläche jeweils $5\%$ einnehmen. | Aus den genannten Eigenschaften folgt, dass die beiden Flächenstücke links und rechts von der blau markierten Fläche jeweils $5\%$ einnehmen. | ||
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Mithilfe von Technologieeinsatz können wir somit die beiden Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ ermitteln: <br> | Mithilfe von Technologieeinsatz können wir somit die beiden Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ ermitteln: <br> | ||
| − | $P(H\leq x_{min})=0.05 \Rightarrow \ | + | $P(H\leq x_{min})=0.05 \Rightarrow \textbf{x_{min}\approx 32 }$ |
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| − | + | [[Datei:Wahrscheinlichkeit2.png|left|500px|GeoGebra-Wahrscheinlichkeitsrechner]] | |
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Da die beiden Werte symmetrisch zum Erwartungswert liegen, muss auch deren Abstand derselbe sein. Der Abstand von $x_{min}$ zum Erwartungswert $\mu$ beträgt $\mu-x_{min}=40.5-32.42=8.08$. Daraus resultiert <br> | Da die beiden Werte symmetrisch zum Erwartungswert liegen, muss auch deren Abstand derselbe sein. Der Abstand von $x_{min}$ zum Erwartungswert $\mu$ beträgt $\mu-x_{min}=40.5-32.42=8.08$. Daraus resultiert <br> | ||
| − | $\ | + | $\textbf{x_{max}=\mu + 8.08=48.58 \approx 49 }$ |
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| − | + | [[Datei:Wahrscheinlichkeit3.png|left|500px|GeoGebra-Wahrscheinlichkeitsrechner]] | |
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| − | + | $\textbf{Die Anzahl der in der Stichprobe für die Partei A abgegebenen Stimmen wird mit 90%-iger Wahrscheinlichkeit zwischen $32$ und $49$ liegen, wobei $32$ nicht unter- und $49$ nicht überschritten wird.}$ | |
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Alternativ erhält man als '''$\gamma$-Schätzbereich für die relative Häufigkeit $h$ in einer Stichprobe''' näherungsweise <br> | Alternativ erhält man als '''$\gamma$-Schätzbereich für die relative Häufigkeit $h$ in einer Stichprobe''' näherungsweise <br> | ||
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$h\approx\left[p-z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}; p+z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}\right] \qquad$ mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung) | $h\approx\left[p-z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}; p+z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}\right] \qquad$ mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung) | ||
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| − | $n$ … Stichprobenumfang | + | $n$ … Stichprobenumfang <br> |
| − | $h$ ... unbekannte relative Häufigkeit in einer Stichprobe | + | $h$ ... unbekannte relative Häufigkeit in einer Stichprobe <br> |
| − | $p$ ... relativer Anteil in der Grundgesamtheit | + | $p$ ... relativer Anteil in der Grundgesamtheit <br> |
| − | $\gamma$ ... Wahrscheinlichkeit | + | $\gamma$ ... Wahrscheinlichkeit <br> |
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Für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Schätzbereichen kann man sich merken: <br> | Für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Schätzbereichen kann man sich merken: <br> | ||
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| Zu $\gamma=0.9$ gehört $z=1.645$ || Zu $\gamma=0.95$ gehört $z=1.96$ ||| Zu $\gamma=0.99$ gehört $z=2.576$ | | Zu $\gamma=0.9$ gehört $z=1.645$ || Zu $\gamma=0.95$ gehört $z=1.96$ ||| Zu $\gamma=0.99$ gehört $z=2.576$ | ||
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| + | $\textbf{Hinweis:}$ Bei anderen Konfidenzniveaus – welche in der Regel im Schulgebrauch nicht vorkommen – muss für die Ermittlung des Verteilungswerts $z$ die [http://eswf.uni-koeln.de/glossar/zvert.htm Tabelle der Standardnormalverteilung] herangezogen werden. | ||
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Auf das Beispiel angewendet erhält man somit <br> | Auf das Beispiel angewendet erhält man somit <br> | ||
$p\approx \left[0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right) }; 0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right)}\right]$ <br> | $p\approx \left[0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right) }; 0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right)}\right]$ <br> | ||
| − | $h\approx[0.324; 0.486]\Rightarrow H\approx \ | + | $h\approx[0.324; 0.486]\Rightarrow H\approx \textbf{[32; 49]}$ |
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Eine weitere Möglichkeit zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Schätzbereichs bietet GeoGebra im CAS-Modus mit dem Befehl $\textit{GaußAnteilSchätzer( <Stichprobenanteil>, <Stichprobengröße>, <Signifikanzniveau> )}: | Eine weitere Möglichkeit zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Schätzbereichs bietet GeoGebra im CAS-Modus mit dem Befehl $\textit{GaußAnteilSchätzer( <Stichprobenanteil>, <Stichprobengröße>, <Signifikanzniveau> )}: | ||
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| − | + | [[Datei:Wahrscheinlichkeit4.png|left|200px|GeoGebra-GaußAnteilSchätzer]] | |
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Es soll nun ein $90\%$-Konfidenzintervall, also ein Schätzbereich, der mit einer Wahrscheinlichkeit von $90\%$ den gesuchten wahren Wert beinhaltet, für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit ermittelt werden. | Es soll nun ein $90\%$-Konfidenzintervall, also ein Schätzbereich, der mit einer Wahrscheinlichkeit von $90\%$ den gesuchten wahren Wert beinhaltet, für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit ermittelt werden. | ||
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Analog zum $\gamma$-Schätzbereich ist die Näherungsformel zur Bestimmung des '''$\gamma$-Konfidenzintervalls für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit''' ausreichend. Es gilt: <br> | Analog zum $\gamma$-Schätzbereich ist die Näherungsformel zur Bestimmung des '''$\gamma$-Konfidenzintervalls für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit''' ausreichend. Es gilt: <br> | ||
$ p\approx \left[h-z\cdot\sqrt{\left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right) }; h+z\cdot \sqrt{ \left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right) } \right] \qquad $ | $ p\approx \left[h-z\cdot\sqrt{\left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right) }; h+z\cdot \sqrt{ \left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right) } \right] \qquad $ | ||
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mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung) | mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung) | ||
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| − | $n$ … Stichprobenumfang | + | $n$ … Stichprobenumfang <br> |
| − | $h$ ... relative Häufigkeit in einer Stichprobe | + | $h$ ... relative Häufigkeit in einer Stichprobe <br> |
| − | $p$ ... unbekannter relativer Anteil in der Grundgesamtheit | + | $p$ ... unbekannter relativer Anteil in der Grundgesamtheit <br> |
$\gamma$ ... Konfidenzniveau (Vertrauens- bzw. Sicherheitsniveau) | $\gamma$ ... Konfidenzniveau (Vertrauens- bzw. Sicherheitsniveau) | ||
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Auch für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Konfidenzintervallen gilt: <br> | Auch für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Konfidenzintervallen gilt: <br> | ||
<div style="float:left;margin-right:2em;"> | <div style="float:left;margin-right:2em;"> | ||
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$p\approx \left[0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}; 0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}\right]$ <br> | $p\approx \left[0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}; 0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}\right]$ <br> | ||
| − | $\ | + | $\textbf{p\approx[0.358; 0.522]}$ |
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| − | + | $\textbf{In der Gesamtheit wird der Anteil der Stimmen für die Partei A mit der Wahrscheinlichkeit $0.90$ ungefähr im Intervall $[0.36;0.52]$ liegen.}$ | |
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| − | Auch hier kann zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Konfidenzintervalls der GeoGebra-Befehl $\textit{GaußAnteilSchätzer( <Stichprobenanteil>, <Stichprobengröße>, <Signifikanzniveau> )}$ verwendet werden: <br> | + | Auch hier kann zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Konfidenzintervalls der GeoGebra-Befehl $\textit{GaußAnteilSchätzer( <Stichprobenanteil>, <Stichprobengröße>, <Signifikanzniveau> )}$ verwendet werden: |
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| − | + | [[Datei:Wahrscheinlichkeit5.png|left|200px|GeoGebra-GaußAnteilSchätzer]] | |
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{{Vorlage:Merke|1='''Wichtige Eigenschaften:''' | {{Vorlage:Merke|1='''Wichtige Eigenschaften:''' | ||
* Je größer (höher) die vorgegebene Wahrscheinlichkeit $\gamma$, desto breiter (größer) der Schätzbereich (desto ungenauer die Schätzung). | * Je größer (höher) die vorgegebene Wahrscheinlichkeit $\gamma$, desto breiter (größer) der Schätzbereich (desto ungenauer die Schätzung). | ||
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* Je größer (höher) die gewünschte Sicherheit $\gamma$, desto breiter (größer) das $\gamma$-Konfidenzintervall für $p$ (desto ungenauer die Schätzung). | * Je größer (höher) die gewünschte Sicherheit $\gamma$, desto breiter (größer) das $\gamma$-Konfidenzintervall für $p$ (desto ungenauer die Schätzung). | ||
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* Je größer der Stichprobenumfang $n$ (bei gleichem relativen Anteil $p$), desto schmaler (kleiner) ist das Konfidenzintervall (desto genauer ist die Schätzung) | * Je größer der Stichprobenumfang $n$ (bei gleichem relativen Anteil $p$), desto schmaler (kleiner) ist das Konfidenzintervall (desto genauer ist die Schätzung) | ||
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Beachte: Alle Aussagen lassen sich selbstverständlich auch umkehren. Beispielsweise gilt: Je schmaler (kleiner) das Konfidenzintervall, desto geringer ist seine Sicherheit $\gamma$. | Beachte: Alle Aussagen lassen sich selbstverständlich auch umkehren. Beispielsweise gilt: Je schmaler (kleiner) das Konfidenzintervall, desto geringer ist seine Sicherheit $\gamma$. | ||
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