Wahrscheinlichkeit: Diskrete Zufallsvariablen und die Binomialverteilung: Unterschied zwischen den Versionen
(→Exkurs: Kombinatorik - Die Kunst des Abzählens) |
(→Exkurs: Kombinatorik - Die Kunst des Abzählens) |
||
| Zeile 112: | Zeile 112: | ||
* $\binom{n}{k}$ ist der sogenannte Binomialkoeffizient und gibt '''die Anzahl der Möglichkeiten an, bei n Versuchen insgesamt k-mal nach rechts zu gehen'''. | * $\binom{n}{k}$ ist der sogenannte Binomialkoeffizient und gibt '''die Anzahl der Möglichkeiten an, bei n Versuchen insgesamt k-mal nach rechts zu gehen'''. | ||
| − | + | ||
| − | + | ||
| − | + | <div class="toccolours mw-collapsible mw-collapsed" style="width:800px"> | |
| + | |||
| + | <span style="color:#A020F0> '''Begründung für diese Formel:''' </span> | ||
| + | |||
| + | <div class="mw-collapsible-content"> | ||
| + | 1. Nehmen wir an, wir haben 4 Personen und insgesamt 4 Plätze, auf die wir sie setzen können. Wie viele verschiedene Reihenfolgen gibt es, die Personen zu reihen? | ||
'''Erklärung:''' Betrachte zuerst das folgende Video (ab Minute 18:22) | '''Erklärung:''' Betrachte zuerst das folgende Video (ab Minute 18:22) | ||
| − | |||
| − | '''Antwort:''' Es gibt $$4!=4\cdot 3\cdot 2\cdot 1=24$$ Möglichkeiten 4 Personen auf 4 Plätze zu setzen | + | {{Vorlage:Video|YnoTCliYiOA?t}} |
| + | |||
| + | '''Antwort:''' Es gibt $$4!=4\cdot 3\cdot 2\cdot 1=24$$ Möglichkeiten 4 Personen auf 4 Plätze zu setzen | ||
(für den ersten Platz gibt es 4 mögliche, für den zweiten Platz noch 3, für den dritten Platz noch 2, und für den letzten Platz noch 1). | (für den ersten Platz gibt es 4 mögliche, für den zweiten Platz noch 3, für den dritten Platz noch 2, und für den letzten Platz noch 1). | ||
| − | + | ||
| + | |||
| + | 2. Nehmen wir nun an, wir haben 9 Personen, aber immer noch 4 Plätze. Wie viele Möglichkeiten gibt es nun aus den 9 Personen 4 zufällig auszuwählen und auf die 4 Plätze zu setzen? | ||
'''Erklärung:''' Betrachte zuerst das folgende Video (ab Minute 26:09) | '''Erklärung:''' Betrachte zuerst das folgende Video (ab Minute 26:09) | ||
| − | {{Vorlage:Video|YnoTCliYiOA?t | + | |
| + | {{Vorlage:Video|YnoTCliYiOA?t}} | ||
'''Antwort:''' Es gibt $$\frac{9!}{(9-4)!}=9\cdot 8\cdot 7\cdot 6$$ Möglichkeiten 4 von 9 Personen auf die Plätze zu setzen. | '''Antwort:''' Es gibt $$\frac{9!}{(9-4)!}=9\cdot 8\cdot 7\cdot 6$$ Möglichkeiten 4 von 9 Personen auf die Plätze zu setzen. | ||
| − | + | ||
| + | |||
| + | |||
| + | 3. Und zum Schluss überlegen wir uns nun, wir haben 9 Personen und 4 Plätze. Wie viele Möglichkeiten gibt es dann, die Plätze zu besetzen, '''wenn uns die Reihenfolge egal''' ist? | ||
'''Erklärung:''' Wir wissen bereits, dass es $\frac{9!}{(9-4)!}$ Platzierungsmöglichkeiten gibt. Zwei dieser Möglichkeiten wären die folgenden: | '''Erklärung:''' Wir wissen bereits, dass es $\frac{9!}{(9-4)!}$ Platzierungsmöglichkeiten gibt. Zwei dieser Möglichkeiten wären die folgenden: | ||
| Zeile 141: | Zeile 153: | ||
Allgemein: | Allgemein: | ||
| − | + | $$\binom{n}{k}=\frac{n!}{(n-k)!\cdot k!}$$ | |
gibt die Anzahl der Möglichkeiten an, aus $n$ Elementen $k$ auszuwählen (ohne Berücksichtigung der Reihenfolge). | gibt die Anzahl der Möglichkeiten an, aus $n$ Elementen $k$ auszuwählen (ohne Berücksichtigung der Reihenfolge). | ||
| − | + | </div> | |
| + | |||
| + | </div> | ||
| + | |||
| + | |||
| − | |||
| − | |||
| − | |||
| − | Hier eine Erklärung: | + | Hier noch eine weitere eine Erklärung mit dem Galton-Brett: |
{{Vorlage:Video|4rNiwedqmmQ}} | {{Vorlage:Video|4rNiwedqmmQ}} | ||
Version vom 9. November 2014, 15:59 Uhr
Inhaltsverzeichnis
Zufallsvariablen
|
Das Ergenis eines Zufallsexperimentes kann mithilfe einer "Zufallsvariable" $X$ beschrieben werden.
Die Zufallsvariable ordnet dabei jedem Einzelereignis eine reelle Zahl zu.
|
Man unterscheidet zwischen 2 Typen von Zuvallsvariablen:
- Die diskrete Zufallsvariable hat einen abzählbaren Wertebereich (z.B. Anzahl von Personen)
- Die stetige Zufallsvariable hat als Wertebereich ein Intervall in den reellen Zahlen einen nicht abzählbaren Wertebereich
Mithilfe der Zufallsvariable wird uns nun das Berechnen der folgenden Aufgaben erleichtert.
Diskrete Zufallsvariablen
Diskrete Zufallsvariablen haben einen abzählbaren Wertebereich (z.B. Anzahl von Personen).
Wahrscheinlichkeits- und Verteilungsfunktion
|
Die Wahrscheinlichkeitsfunktion $f$ ordnet jedem Einzelereignis seine Wahrscheinlichkeit zu:
$$f: f(x_i)=P(X=x_i)$$ wobei $x_i$ ein Einzelereignis (z.B.: $x_1...1er\ würfeln,\ x_2...2er\ würfeln$ usw.) und $P(X=x_i)$ die dazugehörige Wahrscheinlichkeit ist: $P(X=x_1)=P(X=1er)=\frac{1}{6}...$) |
Die folgende Abbildung zeigt die Verteilungsfunktion für die Zuvallsvariable $X$, die die Augenzahl beim zufälligen Wurf eines Würfels zählt:
Wollen wir nun wissen, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass man beim Würfelwurf eine Zahl $\leq 3$ würfelt, som müssen wir $P(X\leq 3)$ berechnen: $$P(X\leq 3)=P(X=1)+P(X=2)+P(X=3)=\frac{1}{6}+\frac{1}{6}+\frac{1}{6}=\frac{3}{6}$$
|
Die Verteilungsfunktion $F$ ist definiert als $F(x_i)=P(X\leq x_i)$. Sie gibt also immer die Wahrscheinlichkeit an, dass die Zufallsvariable $X$ einen Wert kleiner oder gleich dem Wert von $x_i$ annimmt. |
Die folgende Graphik zeigt die Verteilungsfunktion für die Zuvallsvariable $X$, die die Augenzahl beim zufälligen Wurf eines Würfels zählt:
Hinweise zur Verteilungsfunktion:
- - die Wahrscheinlichkeit, dass eine Zahl kleiner als $1$ gewürfelt wird ($=P(X<1)$) ist $0$, somit sind alle Funktionswerte von $F$ links der 1 gleich 0.
- - Bei $X=1$ macht die Verteilungsfkt $F$ einen Sprung. Anschließend ist für alle $X<2$ die Wahrscheinlichkeit $P(X<2)=\frac{1}{6}\approx 0.17$ (die Wahrscheinlichkeit, dass eine Zahl kleiner als 2 gewürfelt wird ist $\frac{1}{6}$)
- - Bei $X=2$ macht die Funktion wieder einen Sprung um den Wert $\frac{1}{6}\approx 0.17$, da hier die Wahrscheinlichkeit für eine 2 ($=P(X=2)=\frac{1}{6}$) hinzukommt.
- - Ab $X=6$ hat die Verteilungsfunktion durchgängig den Wert $1$, da gilt $P(X<=6)=1$ (die Wahrscheinlichkeit, dass ein Wert kleiner oder gleich 6 gewürfelt wird, ist 1).
- - Die Höhe der Sprünge entsprichgt gerade der Höhe der Funktionswerte, bei der Wahrscheinlichkeitsfunktion (siehe oben).
Erwartungswert und Standardabweichung
Im Kapitel Beschreibende Statistik haben wir bereits Begriffe wie die relative Häufigkeit, das arithmetische Mittel und die Standardabweichung kennen gelernt. Auch in der Wahrscheinlichkeitsrechnung gibt es ähnliche Konzepte: Wahrscheinlichkeit, Erwartungswert und Standardabweichung:
| Idee ... | in der Wahrscheinlichkeitsrechung | in der Statistik |
|---|---|---|
| Prozent | Wahrscheinlichkeit $$P(X=x_i)$$ | relative Häufigkeit $$h_i=\frac{H_i}{n}$$ |
| Mittel/Durchschnitt | Erwartungswert $E(X)$ oder $\mu$ $$\mu=\sum_{i=1}^{n}x_i\cdot P(X=x_i)$$ | Arithmetisches Mittel $$\bar{x}=\sum_{i=1}^{n}x_i\cdot h_i$$ |
| Streuung/Abweichung vom Mittel | Standardabweichung $$\sigma=\sqrt{\sum_{i=1}^{n}(x_i-\mu)^2\cdot P(X=x_i)}$$ | Standardabweichung $$\sigma=\sqrt{\sum_{i=1}^{n}(x_i-\bar{x})^2\cdot h_i}$$ |
Berechnen Sie
a) den Erwartungswert
b) die Standardabweichung
beim Wurf eines sechsseitigen Würfels, wobei die Zufallsvariable $X$ die Augensumme angibt $($d.h. $X\in \{1;2;3;4;5;6\})$.
Der Erwartungswert $E(X)=mu=\sum_{i=1}^{n}x_i\cdot P(X=x_i)$. Setzen wir die Werte aus der Tabelle in die Formel ein, so erhalten wir: $$ \sum_{i=1}^{n}x_i\cdot P(X=x_i)=\underbrace{1}_{x_1}\cdot \underbrace{\frac{1}{6} }_{P(X=x_1) }+2\cdot \frac{1}{6} +3\cdot \frac{1}{6} +4 \cdot \frac{1}{6}+5\cdot \frac{1}{6}+6\cdot \frac{1}{6}=\underline{\underline{3.5} }$$
Der Erwartungswert $\mu$ beträgt also 3.5. Natürlich kann man aber beim einmaligen Würfeln nicht 3.5 Würfeln. Man kann den Erwartungswert aber so interbretieren, dass, wenn man lange genug würfelt, der Durchschnitt bei 3.5 liegen wird.
b) Die Standardabweichung $\sigma=\sqrt{\sum_{i=1}^{n}(x_i-\mu)^2\cdot P(X=x_i)}$
Setzen wir wieder alles in die Formel ein (siehe obige Wertetabelle und $\mu=3.5$): $$\sigma=\sqrt{\sum_{i=1}^{n}(x_i-\mu)^2\cdot P(X=x_i)}=\\ \sqrt{(1-3.5)^2\cdot \frac{1}{6}+(2-3.5)^2\cdot \frac{1}{6}+(3-3.5)^2\cdot \frac{1}{6}+(4-3.5)^2\cdot \frac{1}{6}+(5-3.5)^2\cdot \frac{1}{6}+(6-3.5)^2\cdot \frac{1}{6} }\\ =\underline{\underline{1.71} }$$
Exkurs: Kombinatorik - Die Kunst des Abzählens
Schau dir folgendes Video eines sogenannten Galtonbretts an:
Die Kugeln fallen bei jedem Hölzchen entweder nach links oder nach rechts. Interessant dabei ist, dass alle Kugeln, die am Ende in denselben Behälter gefallen sind, gleich oft nach links und nach rechts gefallen sind. z.B.:
- Alle Kugeln, die ganz ganz links in den Behälter gefallen sind, sind bei jedem Hölzchen nach links gefallen (da es sehr unwahrscheinlich ist, immer nach links zufallen, befinden sich hier auc keine Kugeln).
- Alle Kugeln, die in den 2. Behälter von links fallen, müssen einmal nach rechts fallen und sonst immer nach links.
- Alle Kugeln, die in den 3. Behälter von links fallen, müssen zweimal nach rechts fallen und sonst immer nach links.
- ...
Die Frage ist nun nur, wie viele verschiedene Möglichkeiten gibt es, bei insgesamt $n$ Brettern insgesamt $k$ mal nach rechts zu fallen?
Die Antwort ist
$$\binom{n}{k} = \frac{n!}{k!\cdot (n-k)!}$$
wobei
- $n!$ heißt "n-faktorielle" oder "n-Fakultät" und bedeutet: $n!=1\cdot 2\cdot 3\cdot 4\cdot ...\cdot (n-1)\cdot n$ ist (alle Zahlen von 1 bis $n$ multipliziert).
- $\binom{n}{k}$ ist der sogenannte Binomialkoeffizient und gibt die Anzahl der Möglichkeiten an, bei n Versuchen insgesamt k-mal nach rechts zu gehen.
Begründung für diese Formel:
1. Nehmen wir an, wir haben 4 Personen und insgesamt 4 Plätze, auf die wir sie setzen können. Wie viele verschiedene Reihenfolgen gibt es, die Personen zu reihen? Erklärung: Betrachte zuerst das folgende Video (ab Minute 18:22)
Antwort: Es gibt $$4!=4\cdot 3\cdot 2\cdot 1=24$$ Möglichkeiten 4 Personen auf 4 Plätze zu setzen (für den ersten Platz gibt es 4 mögliche, für den zweiten Platz noch 3, für den dritten Platz noch 2, und für den letzten Platz noch 1).
2. Nehmen wir nun an, wir haben 9 Personen, aber immer noch 4 Plätze. Wie viele Möglichkeiten gibt es nun aus den 9 Personen 4 zufällig auszuwählen und auf die 4 Plätze zu setzen?
Erklärung: Betrachte zuerst das folgende Video (ab Minute 26:09)
Antwort: Es gibt $$\frac{9!}{(9-4)!}=9\cdot 8\cdot 7\cdot 6$$ Möglichkeiten 4 von 9 Personen auf die Plätze zu setzen.
3. Und zum Schluss überlegen wir uns nun, wir haben 9 Personen und 4 Plätze. Wie viele Möglichkeiten gibt es dann, die Plätze zu besetzen, wenn uns die Reihenfolge egal ist? Erklärung: Wir wissen bereits, dass es $\frac{9!}{(9-4)!}$ Platzierungsmöglichkeiten gibt. Zwei dieser Möglichkeiten wären die folgenden:
Bild
und
Bild 2
Da uns dieses Mal die Reihenfolge egal ist, gehören beide Bilder zur selben Möglichkeit. Genauso gehören alle weiteren Vertauschungen von dieser Kombination zur selben Möglichkeit. Insgesamt können wir wir diese Kombination auf $4!$-Möglichkeiten vertauschen. Somit erhalten wir für als Gesamtformel: $$\frac{9!}{(9-4)!}\cdot \frac{1}{4!}$$ wobei wir dieses Mal mit $\frac{1}{4!}$ um alle Reihungen, die sich nur in der Reihenfolge unterscheiden, abziehen.
Eine verkürzte Schreibweise ist nun der sogenannte Binimialkoeffizient $$\binom{9}{4}=\frac{9!}{(9-4)!}\cdot \frac{1}{4!}$$ der angibt, wie viele Möglichkeiten es gibt, 9 Personen auf 4 Plätze zu setzen, wenn die Reihenfolge egal ist.
Allgemein: $$\binom{n}{k}=\frac{n!}{(n-k)!\cdot k!}$$ gibt die Anzahl der Möglichkeiten an, aus $n$ Elementen $k$ auszuwählen (ohne Berücksichtigung der Reihenfolge).
Hier noch eine weitere eine Erklärung mit dem Galton-Brett:
Lotto
Mit dieser Überlegung können wir uns nun ganz einfach die Wahrscheinlichkeit für einen Lottogewinn berechnen. Beim Lotto werden insgesamt 6 von 45 Kugeln gezogen. Dabei ist die Reihenfolge, egal.
- Die Anzahl der möglichen Ziehungen ist somit $\binom{45}{6}=8.145.060$ (aus 45 Kugeln werden 6 gezogen).
- Die Anzahl der günstigen Möglichkeiten $\binom{6}{6}=1$
Somit ist die Wahrscheinlichkeit für einen Lotto-6er: $$P(Lotto-6er)=\frac{günstige}{mögliche}=\frac{\binom{6}{6}}{\binom{45}{6}}=\frac{1}{8.145.060}$$
Berechnen Sie die Wahrscheinlichkeit, beim Lotto 5 der 6 richtigen auszuwählen.
- Die Anzahl der günstigen Möglichkeiten $\binom{6}{5}=6$ (aus 6 Kugeln werden 5 gezogen).
$$P(5er)=\frac{günstige}{mögliche}=\frac{\binom{6}{5} }{\binom{45}{6} }=\frac{6}{8.145.060}$$
Bernoulli-Experiment und die Binomialverteilung
Im Folgenden betrachten wir ein sogenanntes:
|
Bernoulli-Experiment
Dies sind Experimente, bei denen es
|
Typische Beispiele hierfür wären:
- Ziehen von roten und blauen Kugeln aus einer Urne mit zurücklegen
Sie stehen vor einer Urne mit 7 roten und 13 blauen Kugeln. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, bei 4 maligem Ziehen, 3 mal eine rote Kugel zu erhalten?
$$P(X=3)=?$$
Es gibt hier mehrer Möglichkeiten, von den insgesamt 4 Ziehungen 3 mal eine rote Kugel zu ziehen also insgesamt: $$\binom{4}{3}=4$$ (r,r,r,b); (r,r,b,r); (r,b,r,r,); (b,r,r,r).
Nun berechnen wir die Wahrscheinlichkeit für ein solches Ergebnis. Nehmenn wir zum Beispiel (r,r,r,b). Die Wahrscheinlichkeit, eine rote Kugel zu ziehen ist $p=\frac{7}{20}$. Die Wahrscheinlichkeit eine blaue Kugel zu ziehen ist $1-p=\frac{13}{20}$. Somit ist die Wahrscheinlichkeit für das Ergebnis (r,r,r,b) aufgrund der Multiplikationsregel $$p\cdot p\cdot p\cdot q=p^3\cdot q^1$$ Für die anderen Ausfälle(r,r,b,r); (r,b,r,r,); (b,r,r,r) gilt dasselbe. Somit erhalten wir: $$P(X=3)=\underbrace{\binom{4}{3} }_{Anzahl\ der\ Fälle}\cdot \underbrace{p^3\cdot q^1}_{Wahrscheinlichkeit\ für\ einen\ dieser\ Fälle}=...$$
